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Albrechtsberger bekleidete längere Zeit die Organistenstelle in der Abtei Melk, wo sein Orgelspiel einst Kaiser Josephs Aufmerksamkeit erregte. Er wurde 1772 Hoforganist in Wien, 1792 Kapellmeister an der dortigen Stephanskirche (Stephansdom) und starb dort am 7. März 1809.
Wichtiger als durch seine zahlreichen, heute fast vergessenen Kompositionen aller Art ist uns Albrechtsberger als Lehrer vieler nachmals berühmter Musiker, z. B. eines J. N. Hummel, Seyfried, Moscheles, Eybler, Ferd. Ries, Czerny und vor allen Beethoven. Unter seinen theoretischen Werken (hrsg. von Seyfried, Wien 1826, 3 Bde.) war besonders die "Anweisung zur Komposition" einst weit verbreitet.
Biographie
Werk
Quelle