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Johann Hildebrand Withof (* 27. Juni 1694 in Lengerich, † 13. Februar 1769 in Duisburg) war Professor für Beredsamkeit und Geschichte in Duisburg. Berühmt geworden ist er durch seine Geschichte der Stadt Duisburg. Als Mitglied der Res publica litteraria gehörte er zu den letzten lateinischen Dichtern.
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Leben
Johann Hildebrand Withof wurde am 27. Juni 1694 als Sohn des Kaufmannes Eberhard Withof (1662 - 1695) und seiner Frau Johanna Sibylla Schulze (*1665) in Lengerich in der ehemaligen Grafschaft Tecklenburg geboren.
Nach Besuch der Lateinschule in Lengerich, schrieb er sich 1711 in das Gymnasium Illustre zu Bremen ein. Von 1716 bis 1718 studierte er in Utrecht Philologie und Geschichte bis er 1718 als Rektor der gelehrten Schule nach Bommeln berufen wurde.
Aber schon 1720 wurde er vom Preußischen König nach Duisburg berufen und blieb dort bis zu seinem Tode Professor für Beredsamkeit und Geschichte. Er verfasste unzählige Reden, Denkschriften, Widmungen und andere wissenschaftliche Veröffentlichungen. Berühmt war seine Geschichte der Stadt Duisburg, die er in den Duisburger Intelligenzblättern veröffentlichte, die er auch im wissenschaftlichen Teil über viele Jahre redigierte. Er war sechs Mal Rektor der alten Universität Duisburg und besaß eine persönliche Bibliothek von über 15000 Bänden, die nach seinem Tode versteigert wurde.
Er heiratete am 13. August 1722 Agnes Margarethe Gleim (1696 - 1765) und hatte mit ihr vier Kinder:
Die Kerne der Wahrheit, nicht Hülsen und Rinden Erwählest Du, Pflichten getreu. Du denkest geläufig und denkest aus Gründen Und denkest unermüdlich und neu. Der Gedanke von Johann Philipp Lorenz WithofSein Wahlspruch anlässlich seines ersten Rektorates:
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