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John Lee Jooker war eines der elf Kinder von William und Minnie Hooker. Schon im fühen Kindesalter wurde er allerdings schon Halbwaise als sein Vater starb. Im Jahre 1923 heiratet seine Mutter den Baumwollpflücker William Moore aus Shreveport, Louisiana. William Moore war in seiner Freizeit nebenbai auch Bluesmusiker. Er begewegte den jungen John Lee Hooker dazu sich neben der Chorgesang auch für andere Musikrichtungen zu interessieren. In einem Interview sagte Hooker einmal, das sein Stiefvater zu seinem eigenen, unverwechselbaren Stil gebracht habe. Wie groß sein Einfluss war, läßt sich nicht mehr nachvollziehe da es von Moore keine Plattenaufnahmen gibt, allerdings ist zu vermuten das Jon Lee Hooker ihm seinen unverwechselbaren Musikstil zu verdanken hat. Zu diesem Stil gesellt sich auch die Songtexte, welche sich sogar dann oft nicht Reimen, selbst wenn der Reim fast unvermeidbar ist. In seinem Song I´m in the mood heißt beispielsweise es:
Everytime I see you, baby, walking down the street,
know I get a thrill now, baby, from my head down to my toes (anstelle von feet)
Schon in jugen Jahre machte sich Hooker auf quer durch die Südstaaten um mit seiner Musik sein Brot zu verdienen. Während dieser Zeit traff er auch auf die beiden Musiker Tony Hollins und Tommy McClennan. Der Einfluss dieser beiden spiegelt sich zum einem in dem stampfenden Rhythmus wieder, zum anderen aber auch darin, das er Songs der beiden spielte. Mit vierzehn Jahre machte Jon Lee Hooker dann in Memphis, Tennessee Station. Aufgrund seines Alters und seines jugendlichen Erscheinungsbildes hattes es der junge Musiker aber sehn schwer überhaupt in die Clubs hinein zu gelangen. Und wenn er es einmal schafte, wurde er von seinen älteren Kolegen in der Regel als störend empfunden. Bis auf seine Bekanntschaft mit dem Gitaristen Robert Nighthalk war die Zeit in Memphis nicht sehr fruchtbar für Hooker, so das er sich weiter Richtung Norden nach Cincinnati, Ohio aufmacht. Dort schlug er sich ab 1933 mit ein paar Auftritten in Gospelquartetts und Gelegenheitsjobs durch.
Im Jahre 1934 heiratet er und wechselt nach Detroit, Michigan. Dort hat er in einem Club in der Hasting Steet im Jahr 1937 seinen ersten Auftritt. In dieser Straße machte er auch bei Joe von Battle 1948 Aufnahme. Der Besitzer eines Schallpattenladen besaß ein kleines Tonstudio. Zudem war er Inhabe des Labels JVB und hatte Verbindungen zu einigen Plattenfirmen in Chicago. Auf der von Hooker gemachten Platte waren Song wie Stomp boogie, Black man blues und Shake your boogie zu hören. Den durchbruch schafte er allerdings mit seinem bereits im Oktober aufgenommen Stück Boogie chillun. Mit seiner Mischung aus Gesang und Sprache und den absteckenden Beats traff er den Nerv der farbigen Plattenkäufer dieser Zeit. Hinzu kam seine elektrisch verstärkten Gitarre mit der er einen neuartigen und richtungsweisenden Sound schuf. Ebenfalls neu waren seine Instrumentalstücke, welche er, nur durch das klacken der Kronkorken unter seinen Schuhsohlen begleitet, auf seiner Gitarre spielte. Hooker spielte in dieser Zeit meist Solo. Ab und an wurde er von Musiker wie Eddie Burns, Boogie Woogie Red oder Eddie Kirkland begleitet.
In den kommenden Jahren wächst durch zahlreiche Plattenaufnahmen und Tourneen seine Popolarität. Anfang der 50er Jahre folgt allerdings ein Kariereknick. Durch Musiker wie beispielsweise B.B. King, die über eine ausgefeiltere Spielttechnik verfügen wird er in den Hintergrund gedrängt. Erst wieder mitte der 50er kann er ein Comeback feiern. Zusammen mit Jimmy Reed, Eddie Taylor, Georg Washington und Tom Whitehead bekommt er eine starke Begleitband an die Seite gestellt. Als dann gegen Ende der 50er der Blues zunehmen das Intersesse der Studenten und Interlektuellen weckt, rückt John Lee Hooker auch zunehmend in den Blickpunkte junger Weißer. Zunächst aber gilt das Interesse dieser Kreise mehr der ursprünglichsten Spielarten des Blues, dem Country-Blues. Dies veranlast zahlreihe Bluesmusiker dazu, sich zu den Wurzel des Blues zurückzukehren. Unter ihnen auch Hooker. Aus dieser Zeit stammen Plattenaufnahmen wie The folk blues of John Lee Hooker und The folklore of John Lee Hooker.
Anfang der 60er gewinnt Hooker auch in der Popwelt immer mehr an Beachtung. Im Zuge des Rhytem and Blues-Booms in England schaft er sogar den Sprung in die Pop-Hitparaden. 1967 landet die umstrittene Band MC 5 mit dem Stück The motor city is burning von Hooker´s Album Urban blues einen Hit. Dies veranlasst Hooker dazu, sich ebenfalls im Rockgeschäft zu versuchen. Gruppen wie Canned Heat oder Musiker wie Van Morrison waren sehr an der Zusammenarbeit mit ihrem Vorbild interressiert.
Gegen Ende der 70er wurde es still um John Lee Hooker. Er trat zwar noch regelmäßig auf und arbeitet an einigen Filmen mit, aber er verschwand fast völlig aus dem Licht der Öffentlichkeit. 1989 war er noch auf dem Album The iron man von Pete Townshend zu hören. Dort übernahm er den Part des Iron man. Um so furrioser war dann sein Comeback Ende im selben Jahr mit seinem Album The healer, bei dem so bekannte Größen wie Bonnie Raitt oder Carlos Santana mitwirkten und für das er einen Grammy erhält. Im folgende Jahr erschien dan das Album Mr. Lucky in zusammenarbeit mit Van Morrison, Keith Richards, Johnny Winter und Robert Cray. John Lee Hooker verstarb schließlich am 21. Juni 2001.\n