Jörg Friedrich

Jörg Friedrich, deutscher Historiker geboren 1944 in Kitzbühel

Erstmals bekannt wurde er mit dem Buch "Kalte Amnestie", das die misslungene Entnazifizierung der juristischen Eliten in Deutschland kritisch beleuchtete.

1993 erschien sein Buch "Das Gesetz des Krieges", in dem er sich anhand der Prozeßakten des Verfahrens gegen das OKW mit der Verantwortung der Deutschen Wehrmacht während des Russlandfeldzuges auseinandersetzt. In diesem voluminösen Band wird erstmals versucht sich objektiv mit der Frage zu beschäftigen, wie die Frage nach der Verantwortlichkeit des Einzelnen im Krieg formuliert werden kann.

Sein darauf folgendes Werk "Der Brand" thematisiert den allierten Bombenkrieg gegen Deutschland. Kernthese dieser Untersuchung ist, dass die mörderischen Bombenangriffe auf deutsche Städte spätestens seit dem Jahr 1944 keine militärische Sinngebung gehabt hätten, sondern in erster Linie einer menschenverachtenden Militärdoktrin gefolgt seien.



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