Josef Hopmann

Josef Hopmann wurde 1890 in Berlin geboren und arbeitete als Astronom in Bonn, wo er sich 1920 habilitierte. 1930 wurde er o.Prof. für Astronomie an der Universität Leipzig. In Wien übernahm er 1951 die Leitung des Instituts und der Univ.-Sternwarte.

Seine Forschungstätigkeit lag unter anderem auf den Gebieten Fixstern-Parallaxen, Sternhaufen und Doppelsterne, sowie Profilmessungen und Höhenbestimmungen auf dem Erdmond. Er führte sie auch nach seiner Emeritierung 1961 intensiv weiter und publizierte bis zu seinem Ableben 1975. Ein 90 km großer Krater auf der Mondrückseite trägt seinen Namen:

http://www.astrolink.de/p012/p01204/p01204090652.htm

Hopmann zählt zu den wenigen Sternforschern, die auch populäre Darstellungen verfasst haben - unter anderem

Weltallkunde – Arbeitsweise und Ergebnisse der heutigen Astronomie (231 S.), Buchgemeinde, Bonn 1928.
und zahlreiche Artikel in Zeitschriften, z.B. im Wiener
Sternenboten 1958-1974, http://members.ping.at/astbuero/sbhaupt2.htm




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