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In den 70er und 80er Jahren des vergangenen Jahrhunderts leitete er in Berlin eine so genannte Therapiegruppe, in der er seine Vorstellungen einer "emotional korrigierenden Erfahrung" umsetzen wollte.
Sie setzte sich aus einer Großgruppe von mehreren hundert Menschen zusammen, die sich ihrereseits in verschiedene Kleingruppen untergliederte, an denen in der Regel jeweils zwischen 10 und 20 Personen teilnahmen.
Die Großgruppe tagte einmal wöchentlich an der Freien Universität Berlin. Es wurden allgemeine Fragen diskutiert.
Jede Kleingruppe wurde von einem Gruppenleiter geleitet, der sich auf Grund jahrelanger Teilnahme an Sitzungen und Schulungen für diese Tätigkeit qualifizieren konnte.
In den einzelnen Sitzungen wurde über die Probleme einer Person diskutiert. Es handelt sich also um Gesprächstherapie. Alternative Therapieformen wie Gestalttherapie oder Urschreitherapie wurden in der Gruppe nicht verfolgt.
Ziel war es eine Umgebung zu schaffen, in der Menschen Erfahrungen machen konnten, die sie unter Umständen in einer "normalen" gesellschaftlichen Umgebung nicht machen konnten, insbesondere wurden Probleme bei der Partnerwahl besprochen.
Inwieweit die Sitzungen zum Erfolg führten ist schwer zu sagen. In Einzelfallen wurden gravierende Verbesserungen der Lebenssituation beobachtet, es gab aber auch eine Reihe von Misserfolgen. Die Gruppe erwies sich als vorteilhaft für solche Menschen, die wenig Schwierigkeiten hatten, sich sprachlich gut auszudrücken und mitzuteilen.