wissenschaftliche Publikationen
- 1908 „Wesen und Hauptinhalt der theoretischen Nationalökonomie“
- 1912 „Theorie der wirtschaftlichen Entwicklung“
Es folgten weitere Werke auch zu soziologischen, philosophischen und geschichtlichen Themen und zum Gebrauch der Mathematik in den Wirtschaftswissenschaften. Schumpeter gilt gewöhnlich als Anhänger der österreichischen Schule (wie Böhm-Bawerk, dessen Kapitaltheorie in beeinflusst haben soll)
Beitrag zur Nationalökonomie (Volkswirtschaftslehre)
- Prozess der schöpferischen Zerstörung
- Neuprägung der Begriffe Innovation, Innovator
- Gedanken zum Wesen und zur Motivationsgrundlage des Unternehmers (er unterscheidet Arbitrage-Unternehmer von schöpferischen Unternehmern
- intensive Auseinandersetzung mit den Themen Kapitalismus und Sozialismus
- Eine wichtige These Schumpeters war die Unterscheidung zwischen Kapitalisten und Unternehmern (Entrepreneurs). Unternehmer zeichnen sich seiner Meinung nach dadurch aus, dass sie ihre wirtschaftliche Position ständig durch Innovationen verbessern wollen. Demnach ist es der Unternehmergeist, welcher Innovationen erzeugen und somit Wirtschaftswachstum und sozialen Wandel vorantreiben. Der Zusammenhang zwischen Innovationstätigkeit und Diffusion der Innovationen bleibt aber bei Schumpeter ungeklärt.
- Im späten 20. Jahrhundert wurden Schumpeters Ideen in verschiedenen Wachstumstheorien wieder aufgegriffen (Neo-Schumpeterianer).
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