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Julie wird früh von ihren Eltern gefördert und stand bereits mit 12 in der Starlight Roof Revue auf der Bühne. Ihr Karrieresprungbrett war allerdings The Boy Friend 1953. 1956 wird sie von Moss Hart für die Rolle der Eliza Doolittle in My Fair Lady am Broadway getestet. Eine der vielen Anekdoten um Andrews lässt verlauten, dass ihr während 48 Stunden am Stück von Hart die Songs, der Cockney-Akzent und die Bewegungen eingehämmert wurden. Andrews ist nun der Star am Broadway. Sie ist berühmt, obwohl sie noch keinen einzigen Film abgedreht hat.
1960 wird ihr von den Komponisten von My Fair Lady Lerner und Loewe die Rolle der Guinevre in Camelot auf den Leib geschrieben. Als sie die Rolle der Mary Poppins im gleichnamigen Disney-Film annimmt, ahnt sie nicht, dass der Film ein unglaublicher Kassenschlager werden wird und sie den Oscar für die beste weibliche Hauptrolle bekommt. Mit Meine Lieder - meine Träume kehrt Andrews zum Filmmusical zurück. Sie erhält für ihre Darstellung der sensiblen Nonne und Haushälterin Maria (von Trapp) einen Golden Globe. 1969 heiratet sie in zweiter Ehe den Regisseur Blake Edwards