Kaiser-Wilhelm-Institut war der Name einer Reihe wissenschaftlicher Institute in Deutschland vor dem 2.Weltkrieg.
Sie wurden nach 1945 in Max-Planck-Institute umbenannt und umorganisiert.
Sie waren zur damaligen Zeit sehr angesehen und in ihnen wurden bahnbrechende wissenschaftliche Entdeckungen gemacht.
So wurde im Berliner Kaiser-Wilhelm-Institut 1938 die Kernspaltung durch die Physiker Otto Hahn und Fritz Straßmann entdeckt.
Traurige Berühmtheit erlangten mehrere biologisch-medizinische Kaiser-Wilhelm-Institute durch ihre Beteiligung an der nationalsozialistischen Rassenforschung.
z.B. im Kaiser-Wilhelm-Institut für Anthroplogie, menschliche Erblehre und Eugenik. Hierzu gibt es ein Forschungsprogramm: "Geschichte der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft im Nationalsozialismus" http://www.mpiwg-berlin.mpg.de/KWG/
Kaiser-Wilhelm-Institute im einzelnen
- Kaiser-Wilhelm-Institut für Biophysik in Frankfurt/Main
- Kaiser-Wilhelm-Institut für Chemie 1912 in Berlin-Dahlem gegründet
- Kaiser-Wilhelm-Institut für Biologie 1912 in Berlin gegründet
- Kaiser-Wilhelm-Institut, Faserstoffchemie
- Kaiser-Wilhelm-Institut, medizinische Forschung
- Kaiser Wilhelm-Institut für Physik in Berlin
- Kaiser-Wilhelm-Institut, physikalische und Elektrochemie
- Kaiser-Wilhelm-Institut, Silikatforschung
- Kaiser-Wilhelm-Institut, Strömungsforschung
- Kaiser-Wilhelm-Institut für Züchtungsforschung
- Kaiser-Wilhelm-Institut für Lederforschung
- Kaiser-Wilhelm-Institut für Hirnforschung
- Kaiser-Wilhelm-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht
- Kaiser-Wilhelm-Institut für Zellphysiologie
- Kaiser-Wilhelm-Institut für Kohlenforschung