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| Table of contents |
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2 Vorkommen 3 Gewinnung 4 Verwendung |
Verhalten
In Wasser ist es sehr leicht und gut löslich. Durch Hydrolyse reagiert die Lösung wegen der Bildung von Kaliumhydroxid alkalisch: K2CO3 + H2O -> KHCO3 + KOH.
Mit Säuren entstehen unter Kohlendioxidentwicklung die entsprechenden Kaliumsalze. Bei Raumtemperatur kristallisiert es als Dihydrat aus der wässrigen Lösung.
Vorkommen
Gewinnung
Kaliumcarbonat lässt sich nicht wie Natriumcarbonat nach dem Ammoniak-Soda-Verfahren gewinnen, da das Zwischenprodukt Kaliumhydrogencarbonat zu gut löslich ist.
;Carbonisierung von Kalilauge: 2 KOH + CO2 -> K2CO3 + H2O
Als CO2-Quelle nutzt man überwiegend Verbrennungsgase.
;Reaktion von Kalkmilch (Calciumhydroxid-Lösung) mit Kaliumsulfat und Kohlenmonoxid bei 30 bar (Formiatverfahren). Das abgetrennte Kaliumformiat wird anschließend oxidativ calciniert:1) K2SO4 + Ca(OH)2 + 2 CO <-> CaSO4 + 2 HCOOK
2) 2 HCOOK + O2 <-> K2CO3 + CO2 + H2O
(technisch keine Bedeutung mehr)
;Auslaugen von Pflanzenasche und anschließendem Eindampfen: (historisch, technisch keine Bedeutung mehr)