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Historisch betrachtet gibt es einen Gegensatz zwischen "Kammer"- und "Kirchenton", wobei letzterer bis zu einem ganzen Ton höher war. Diese Unterscheidung verlor sich im Laufe des frühen 19. Jahrhunderts.
Aber auch der Kammerton war nicht zu allen Zeiten eine absolute Konstante. In Deutschland lag er im 17. und 18. Jahrhundert häufig bei 415 Hz, im Italien des 17. Jahrhunderts bei 466 Hz und im Frankreich des 18. Jahrhunderts auch bei 392 Hz. Im 19. Jahrhundert stieg der Kammerton immer mehr, und um 1890 waren vielerorts schon 490 Hz erreicht.
Die klassische Methode, den Kammerton anzugeben, ist die Stimmgabel; alternativ gibt es auch Stimmpfeifen, heutzutage immer verbreiteter werden auch elektronische Stimmgeräte.\n