|
|
Deutsch: Bern; Französisch: Berne; Italienisch: Berna; Rätoromanisch: Berna; Englisch: Bern (veraltet: Berne) .
{| border="1" cellpadding="2" cellspacing="0" align="right" style="margin:0.5em;"
!colspan="2" align=center bgcolor="#DEFFAD" | Kanton Bern
|-
|colspan="2" align=center | 
Flagge des Kantons
(Detail)
|-
!colspan="2" align=center bgcolor="#DEFFAD" | Basisdaten
|-
|Hauptort: || Bern
|-
|Fläche: || 5'959 km²
|-
|Einwohner: || 947'100 (2002)
|-
|Bevölkerungsdichte: || 159 Einw./km²
|-
|Beitritt: || 1353
|-
|Abkürzung: || BE
|-
|Sprachen: || Deutsch, Französisch
|-
|Website: || Kanton Bern
|-
!colspan="2" align=center bgcolor="#DEFFAD" | Karte
|-
|colspan="2" align=center |
'
(Detail)
|}
| Table of contents |
|
2 Bevölkerung 3 Regierung 4 Wirtschaft 5 Geschichte 6 Städte und Orte 7 Sonstiges 8 Bücher 9 Weblinks |
Geographie
Der Kanton Bern hat die größte Nord-Süd-Ausdehnung aller Kantone. Er erstreckt sich vom Jura über das Schweizerische Mittelland bis in die Alpen. Im Norden grenzt er an den Kanton Jura, im Westen an die Kantone Neuenburg, Waadt und Fribourg, im Osten an die Kantone Solothurn, Aargau, Luzern, Obwalden und Uri und im Süden an den Kanton Wallis.
Der Berner Jura gehört zum Faltenjura, die Hauptstadt ist Moutier.
Südlich davon erstreckt sich zwischen dem Bielersee, Murtensee und der Stadt Bern im Aaretal das Berner Seeland, das durch die Juragewässerkorrektur von Sumpfland zum Gemüsegarten der Schweiz wurde.
Im Nordwesten der Stadt Bern liegt die Region Oberaargau (die nicht zum Kanton Aargau gehört).
Östlich der Stadt Bern liegt das zu den Voralpen gehörende Emmental, aus dem der berühmte Emmentaler Käse kommt (nicht nur von dort), das im Osten vom Bergland des Napf abgeschlossen wird.
Im Süden des Kantons liegt das Berner Oberland, im Osten mit dem Haslital, Brienzersee, Thunersee und dem Jungfraugebiet, im Westen mit den Regionen Saanenland, Simmental, Frutigerland (Adelboden) und Lötschberg.
Lage des Kantons
Der 200köpfige Grosse Rat ist die Legislative des Kantons.
Die Parteienzusammensetzung (2002) ist
Bergbahnen: Bergbahn Lauterbrunnen-Mürren, Schynige Platte-Bahn
Neben der Bahn spielt das Postauto eine große Rolle, einmal bei der Erschliessung der Seitentäler, dann aber auch für die berühmten touristischen Linien über Grimselpass, Sustenpass oder Grosse Scheidegg.
Die Autobahn A1 St. Gallen - Genf führt durch das Mittelland und die Stadt Bern. In nord-südlicher Richtung führt die Autobahn bis nach Meiringen östlich des Brienzersees. Von dort starten die Passrouten Brünig (nach Luzern), Susten (nach Uri) und Grimsel (nach dem Wallis, Graubünden und dem Tessin). Bei Spiez zweigt die Lötschbergroute ab, die mittels Autoverlad durch den Lötschbergtunnel mit dem Wallis und via Simplonpass mit Italien verbindet.
Zur Eidgenossenschaft zugehörig seit
1353: Bern gehört damit zu den Acht Alten Orten der Eidgenossenschaft (Uri, Schwyz, Unterwalden, Luzern, Zug, Glarus, Zürich, Bern).
Bevölkerung
Sprachen
Religionen - Konfessionen
Es gibt im Kanton Bern vergleichsweise viele Mitglieder protestantischer Freikirchen, besonders im Emmental und im Berner Oberland.Regierung
Legislative
Auffallend ist die Dominanz der SVP (in Bern die traditionelle Bauern- und Gewerbepartei), der große Anteil der evangelischen Parteien EVP (Mitte) und EDU (rechts) und der kleine Anteil der Bundesratspartei CVP.
Der Berner Grosse Rat trifft sich nicht wöchentlich, wie bei andern Kantonsparlamenten üblich sondern in vierteljährlichen Sessionen.Exekutive
Die Exekutive ist der siebenköpfige Regierungsrat (3 SVP, 2 FDP, 2 SP) gegenwärtig geleitet vom von der Regierungspräsidentin Elisabeth Zölch.Wirtschaft
Verkehr
Der Kanton Bern liegt an den Bahnverkehrsachsen Zürich - Freiburg - Lausanne - Genf (ost-west) und Basel - Lötschberg - Simplon - Italien (nord-süd), die sich in der Stadt Bern kreuzen. Im Norden quert die Jurasüdfusslinie (Zürich - Biel - Neuenburg - Lausanne), im Süden die Schmalspurbahn Luzern - Brünig - Interlaken - Montreux (Golden-Pass).
Weitere Täler sind durch diverse Schmalspurbahnen erschlossen: Berner Oberland-Bahn, Wengernalpbahn, Jungfraubahn, Meiringen-Innertkirchen Bahn.Geschichte