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| Table of contents |
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2 Werk 3 Werke 4 Literatur |
Im Alter von sechs verlor Schinkel seinen Vater bei einem
verheerenden Brand in Neuruppin. 1798 verließ Schinkel das
Gymnasium und wurde in Berlin Schüler und enger Freund von
Friedrich Gilly und dessen Vater David.
Er unternahm 1803 eine erste Italienreise,
von der er nach Berlin zurückkehrte, das inzwischen von
Napoleons Truppen besetzt war. Hier arbeitete er zunächst
als Maler. Nach Frankreichs Niederlage leitete Schinkel
ab 1815 die preußische Oberbaudeputation. In dieser
Position war er nicht nur dafür verantworlich, Berlin in eine
repräsentative Hauptstadt für Preußen umzugestalten, sondern
auch für Projekte in den preußischen Territorien vom Rheinland
im Westen bis Königsberg im Osten.
Schinkels Stil in seiner produktivsten Periode ist gekennzeichnet
durch eine Rückkehr zur klassischen griechischen
Architektur, vielleicht ein Versuch, vom römischen Stil der
französischen Besetzer abzukommen. Seine berühmtesten Gebäude
findet man in und um Berlin. Darunter sind das Schauspielhaus
(1819 - 1821) auf dem Gendarmenmarkt, das ein 1817
vom Feuer zerstörtes älteres Theater ersetzte, und das Alte Museum
(siehe Foto) auf der Museumsinsel (1823 - 1830).
Schinkels Bedeutung liegt allerdings nicht nur in architektonischen
Entwürfen für die wenigen Gebäude, die tatsächlich gebaut wurden,
sondern auch in seiner theoretischen Arbeit. Seine Verdienste
kommen vielleicht am besten zum Vorschein in seinen unausgeführten
Plänen für die Umgestaltung der Akropolis in einen Königspalast
und für die Errichtung des Orianda-Palasts auf der Krim. Diese
und andere Skizzen kann man in seiner Sammlung architektonischer Entwürfe (1820-1837) und seinen Werke der höheren Baukunst
(1840-1842; 1845-1846) studieren.
Es ist spekuliert worden , dass wegen der schwierigen politischen
Umstände – die französische Besetzung und später die Abhängigkeit
von den nicht gerade fähigen preußischen Königen – Schinkel
nicht einmal sein wahres Potential entfalten konnte, das sich in
seinen Skizzen zeigt.
Neben seinen zahleichen Bauten schuf Schinkel auch Werke als Maler,
Bühnenbildner und Innenarchitekt; zudem trat er als Gutachter auf
(u.a. erstellte er mehrere Gutachten zum Kölner Dom).
Leben
Altes Museum (Juni 2003).
Werk
Werke
Wichtige Bauten
Kleinarchitekturen
Gemälde
Gemälde von Carl Friedrich Schinkel sind in Berlin zu sehen:
Literatur