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Weber studierte in Erlangen und Göttingen die Rechte, nahm dann eine Hofmeisterstelle in der französischen Schweiz an, wo er sich mit der französischen Literatur und Philosophie vertraut machte, wurde 1792 Privatsekretär bei dem Grafen von Erbach-Schönberg, 1799 Rat der Regierungskanzlei zu König im Odenwald und trat 1802 als Hof- und Regierungsrat in Isenburgsche Dienste, um den Erbgrafen auf seinen Reisen zu begleiten.
In Berlin aber entfloh dieser seinem Führer, worauf Weber seinen Abschied nahm und zu Jagsthausen privatisierte. Von 1820 bis 1824 vertrat er das Oberamt Künzelsau in der württembergischen Ständeversammlung. Er starb am 20. Juli 1832 in Kupferzell, wo er auch begraben wurde.
Als Schriftsteller trat Weber zuerst auf mit seiner "Möncherei" (Stuttgart 1818-20, 3 Bde.), einer Geschichte des Mönchtums. Es folgte "Das Ritterwesen" (Stuttgart 1822-24, 3 Bde.).
Seine gereiftesten und bekanntesten Werke (Stuttgart 1834-44, 30 Bde.) sind: "Deutschland, oder Briefe eines in Deutschland reisenden Deutschen" (Stuttgart 1826-28, 3 Bde.; 3. Aufl., als "Reisehandbuch" eingerichtet. 1843, 6 Bde.) und der unvollendete "Demokritos, oder hinterlassene Papiere eines lachenden Philosophen (Stuttgart 1832-1840, 12 Bde.; 8. Aufl. 1870 u. 1888); letzteres ist sein bekanntestes Werk.
Biographie
Werk