Karl XIV.

Karl XIV. Johann geboren am 26. Januar 1763 in Pau, Frankreich als Jean-Baptiste Bernadotte; † 8. März 1844 in Stockholm war ein französischer General und König von Schweden und Norwegen von 1818 bis 1844.

Jean-Baptiste Bernadotte war der dritte Sohn des Henri Bernadotte und dessen Frau Jeanne de Saint Vincent. Er trat 1780 in die französische Armee ein. In der französische Revolutionsarmee stieg er bald zum General auf und kämpfte mit Napoléon Bonaparte 1797 in Italien, wurde 1798 Botschafter in Wien und 1799 kurzzeitig Kriegsminister. Gegenüber dem Staatsstreich Napoleons im selben Jahr verhielt sich Bernadotte abwartend. Für seine militärischen Erfolge ernannte Napoleon ihn 1804 zum Marschall und 1806 zum Fürsten von Ponte Corvo. Jedoch fiel er 1809 in Ungnade.

1810 wählten die schwedischen Ständen Bernadotte zum Kronprinzen und das schwedischen Königspaar Karl XIII von Schweden und Hedwig von Schleswig-Holstein-Gottorp, deren eigene Kinder früh verstarben, adoptierten ihn als Karl XIV.

Er veranlasste den Anschluß Schwedens an die Gegener Napoleons und zwang Dänemark zur Abtretung Norwegens, das nun von den schwedischen Königen in Personalunion regiert wurde.

Als König leitete er die schwedische Neutralitätspolitik ein.

Er war seit 1798 mit der bürgerlichen Desirée Clary verheiratet, die ihm den Sohn Oskar I (* 4. Juli 1799 - † 8. Juli 1859) schenkte.

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