|
|
Karlrobert Kreiten wuchs in einer musikalischen Familie auf. 1917 zog sie von Bonn nach Düsseldorf, nachdem sein Vater eine Stelle am Konservatorium annahm.
Er studierte in Köln und Wien Musik. Als er sich abfällig über den Nationalsozialismus äußerte und den Krieg als verloren bezeichnete, wurde er von einer Freundin seiner Mutter denunziert. Am 3. Mai 1943 wurde er in Heidelberg, wo er ein Konzert geben wollte, von der Gestapo verhaftet. Nach mehreren Monaten in Haft, nachdem mehrere Gnadengesuche abgelehnt wurden, wurde er wegen Wehrkraftzersetzung am 7. September hingerichtet. Der spätere TV-Journalist Werner Höfer begrüßte die Hinrichtung im 12-Uhr Blatt ausdrücklich.
Weblinks
Literatur