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Die Karotte (lateinisch Daucus carota L ssp. sativus) gehört zu den Doldengewächsen (lat. Apiaceae) und ist eine Kulturform der wilden Möhre (ssp. carota), die vermutlich mit der südeuropäischen ssp. maximus (Riesenmöhre) und evtl. der orientalischen ssp. afghanicus (Schwarzmöhre?) gekreuzt wurde.
Die Wurzel der Gemüsepflanze hat eine längliche Form, eine holzartige Struktur (im Querschnitt) und eine meist orangerote Farbe, die vom Farbstoff Carotin (daher auch der Name "Karotte") stammt. Die überirdisch wachsenden Blätter des Wurzelgemüses werden in der Küche nicht verwendet und meist nach der Ernte direkt entfernt, um ein Austrocknen der Wurzel zu vermeiden.Die in mehr als 60 Zuchtformen vorkommende Karotte wird wegen ihrer rübenformigen Wurzel oft auch als Mohrrübe oder kurz Möhre (eigentlich die Bezeichnung der unkultivierten Wildform) bezeichnet. Andere regionalabhängige Bezeichnungen der Karotte sind Wurzel, Gelbe Rübe bzw. Gelbrübe oder auch Rübli (schweiz.). Zu beachten ist, dass "gelbe Rüben" und Rüben trotz ähnlichem Trivialnamen botanisch nicht miteinander zu tun haben, Rüben gehören nämlich zu den Kreuzblütlern.
Karotten sind reich an Ballaststoffen, Mineralien und fettlösliches ß-Carotin, der Vorstufe von Vitamin A (Retinol). Karotten werden deshalb oft als Rohkost (Salate) oder als Gemüse-Beilage gereicht. Ihr charakteristisches Aroma verdanken sie bestimmten ätherischen Ölen.
Rezepte
Rüblikuchen
Karottensaft
Rohkostsalat
Möhrengemüse