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Die Sprache der Kategorien hat in vielen Bereichen der Mathematik Eingang gefunden. Es ist grundsätzlich möglich, die Mengenlehre, mithin die gesamte restliche Mathematik, in speziellen Kategorien, den Topoi, auszudrücken. Die Kategorientheorie ist ein ähnlich allgemeiner Ansatz wie die universelle Algebra, freilich von ganz anderer Art.
| Table of contents |
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2 Beispiele und Ergänzungen 3 Literatur 4 Weblinks |
Eine Kategorie ist durch eine Klasse von Pfeilen (oder Morphismen) und eine dazugehörige Klasse von Objekten gegeben, die die folgenden Axiome erfüllen. Die Komposition von Morphismen ist im folgenden durch den "Kringel" o dargestellt.
Begriffe
Die Morphismen von einer Kategorie K bilden eine Menge, die man Mor(X,Y) oder K(X,Y) notiert. Sind alle Objekte und Morphismen einer Kategorie U auch Objekte bzw. Morphismen der Kategorie K, so nennt man U eine Unterkategorie von K. Gilt für alle Objekte X, Y in U: U(X, Y) = K(X, Y) so heist die Unterkategorie voll. So ist die Kategorie der abelschen Gruppen eine volle Unterkategorie der Kategorie der Grupppen.
Eine Kategorie heißt klein, wenn die Klasse ihrer Objekte eine Menge ist, viele wichtige Kategorien sind aber nicht klein.
Einen Morphismus von Kategorien nennt man Funktor. Er ordnet also »strukturerhaltend« Objekten und Morphismen der einen solche der anderen Kategorie zu, wobei gilt: F(fo g) = (Ff) o (Fg) woraus F Id X = Id F X folgt. Funktoren behandeln also die Beziehungen zwischen ganz verschiedenen Strukturen genauso wie Beziehungen innerhalb einer Struktur.
Seien S, T Funktoren zwischen den Kategorien K, L: dann nennt man H eine natürliche Transformation von S nach T, wenn es zu jedem X in Ob K einen Morphismus HX in L gibt mit: wenn f ein Morphismus in K(X, Y) ist, dann gilt: Sf in L(SX, SY) und Tf in L(Tx, TY) und HY Sf = Tf HX.
| Notation | Objekte | Morphismen |
|---|---|---|
| Set | Mengen | Abbildungen |
| Top | Topologische Räume | stetige Abbildungen |
| Grp | Gruppen | Gruppenhomomorphismen |
Warnung: Kategorie kommt in der Mathematik noch einmal mit ganz anderer Bedeutung vor, nämlich in der Topologie als Baire-Kategorie
Mathematical Subject Classification (2000): 18-XX (mit homologischer Algebra in 18Gxx)
Siehe auch: Homologische Algebra sowie Kategorie (Allgemeinbegriff) und Kategorie in der Philosophie
Literatur
Weblinks