|
|
Sie kreierte trotz schwerer Lebensumstände mit ihren ernsten Lithografien, Radierungen, Kupfer- und Holzschnitten einen zeitlosen Kunststil und war zeitweilig auch als Bildhauerin tätig.
| Table of contents |
|
2 Werk 3 Schulen und Museen 4 Literatur 5 Weblinks |
Leben
Schon mit 13 Jahren verfertigte sie erste Kupferstiche. Nach ihrem Studium in Berlin heiratete sie 1891 den Arzt Dr.Karl Kollwitz, zog mit ihm in einen Berliner Arbeiterbezirk und unterrichtete 5 Jahre an der Schule für Künstlerinnen. 1910 begann sie mit der Bildhauerei mit einem Stil, der dem Ernst Barlachs verwandt ist. Käthe Kollwitz verband eine enge Freundschaft mit dem Berliner Maler Otto Nagel.
1896 wurde ihr zweiter Sohn Peter geboren, der 1914 in Flandern fiel. Dieser Verlust brachte sie in Kontakt mit dem Pazifismus und auch mit Sozialisten. Nach der Ermordung Karl Liebknechts widmete sie ihm einen Holzschnitt. Ihrer Meinung nach hatte Kunst die Aufgabe, die sozialen Bedingungen darzustellen. ...
Werk
Ihr Werk umfasst Radierungen, Lithographien und Plastiken.
Schulen und Museen
Nach Käthe Kollwitz sind einige Schulen, Buchhandlungen und viele Straßen benannt. Neben Dresden sind Museen in Berlin und Köln ihren Werken gewidmet. Jenes in Köln ( http://www.kollwitz.de/museum.htm ) wurde 1985 von der Sparkasse gegründet, besitzt die größte Sammlung ihrer Werke und zeigt oft Monografien thematischer Zusammenhänge (z.B. Goya, Barlach, Otto Dix, Henry Moore oder Picasso.
Weitere Ausstellungen stehen in historischem Bezug oder stellen künstlerische Techniken in den Mittelpunkt ("Imago Mortis - Das Bild des Todes", "Geschichte der Lithographie"). Ein Höhepunkt war 1995 "Käthe Kollwitz - Meisterwerke der Zeichnung" zum 50. Todestages der Künstlerin mit 130 Blättern aus 48 internationalen Museen und Privatsammlungen.
Literatur
Weblinks