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In beiden Sparten gibt es Orden, Kongregationen, Säkularinstitute und Gesellschaften Apostolischen Lebens.
Viele Orden sind alte Gemeinschaften, wie z. B. die Benediktiner, Deutscher Orden oder die Augustiner Chorherren. Sie haben feierliche Profeß abgelegt.
Kongregationen sind in der Regel jüngeren Datums. Dies sind Gemeinschaften wie die Borromäerinnen oder die Spiritaner. Ihre Mitglieder haben zwar, wie auch die Orden, Ewige Gelübde, jedoch keine Feierlichen Gelübde, sondern Einfache Gelübde.
In Säkularinstituten lebt jedes Mitglied für sich alleine und unerkannt in der Gesellschaft. Entsprechend diesem Grundsatz, besitzen die Mitglieder der Säkularinstitute auch keine äußeren Erkennungszeichen. Es handelt sich hierbei um eine Form des Ordens, der nach dem Vaticanum II. entstand.
Die Gesellschaften Apostolischen Lebens unterscheiden sich eigentlich kaum von einer Kongregation. Lediglich die Tatsache, dass sie keine Gelübde ablegen, sondern jedes Jahr ein Versprechen, was den Gelübden jedoch inhaltlich gleichkommt, ablegen. Damit diese Versprechen jedoch nicht jedes Jahr öffentlich und ausführlich begangen werden müssen, legen die Mitglieder dieser Gemeinschaften nach einigen Jahren die endgültigen zeitlichen Versprechen ab. Eine Typische Gesellschaft des Apostolischen Lebens sind die Vinzentinerinnen.