Das Konzept der Kaum Komplexen Kunst (KKK) wurde in den 1990ern von Jürgen Schmidhuber entwickelt, und 1997 im Journal Leonardo publiziert. Kaum Komplexe Kunst versteht sich als die Minimalkunst des Informationszeitalters. Ein kaum komplexes Kunstwerk sieht einerseits `richtig' aus und ist trotzdem durch ein kurzes Computerprogramm oder einen kurzen Algorithmus berechenbar. Mit anderen Worten, KKK ist treffend trotz geringer algorithmischer Information bzw. geringer Kolmogorov-Komplexität.
KKK hat viel mit Schmidhubers komplexitäts-basierter Theorie der Schönheit zu tun. Er behauptet: unter mehreren als "vergleichbar" klassifizierten Mustern ist das subjektiv schönste das mit der kürzesten Beschreibung in der Musterkodiersprache des subjektiven Beobachters.
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