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| Table of contents |
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2 Ursache 3 Betroffen 4 Verlauf 5 Prognose 6 Auswirkungen 7 Behandlungsmöglichkeiten 8 Vorbeugung (Prophylaxe) 9 Literatur 10 Links |
Definition
Der Begriff Keratokonus setzt sich aus kerato für "Hornhaut" und konus für "kegelförmig" zusammen. Durch eine Verdünnung der Hornhaut in der Mitte und durch den Augeninnendruck entsteht eine Auswölbung (Hornhautkegel). Sie tritt häufig beidseitig auf und ist dann meist bei jedem Auge unterschiedlich.
Sie unterscheidet sich von der Hornhautverkrümmung (Astigmatismus) u. a. dadurch dass die Korona sich laufend verändern kann, was bei einem normalen Astigmatismus in der Regel nicht der Fall ist.
Ursache
Obwohl diese Krankheit schon in den 1960er entdeckt wurde, ist bis heute noch nicht genau bekannt was die Ursache ist. Man vermutet, dass eine Stoffwechselstörung der Auslöser ist, aber eine Erbkrankheit wird in Erwägung gezogen. Gelegentlich wurde auch schon beobachtet, dass häufiges und intensives Augenreiben zu Keratokonus führen kann.
Betroffen
In Deutschland etwa ein ½ Promille, wobei dies aber nach Land und Untersuchungsmethoden variieren kann. Meist tritt diese Erkrankung mit 15 bis 20 Jahren auf, aber sie kann auch vom Kind bis zum 40- oder 50sten Lebensjahr auftreten.
Verlauf
Keratokonus kann im Anfangsstadium nur sehr schwer festgestellt werden. Dieser Sehfehler kann ganz am Anfang noch mit einer Brille ausgeglichen werden. Bei Fortschreiten des Stadiums ist der Brechungsfehler so hoch, dass nur noch mit harten Kontaktlinsen ausgeglichen werden kann. Diese sind aber schwer anzupassen und nicht jeder verträgt diese. Im Spätstadium wird sogar davon berichtet, dass durch die extreme Auswölbung der Hornhaut (was passiert?). Durch Einströmen von Flüssigkeit aus der vorderen Augenkammer trübt dann die Hornhaut akut ein, man spricht dann von einem akuten Keratokonus. Es kann sogar zu einem Keratoglobos (Dysgenesis mesodermalis) kommen, bei diesem sind auch die Randbereiche der Hornhaut betroffen.
Harte Kontaktlinsen werden meist dann eingesetzt, wenn eine Brille nichts mehr hilft oder der Patient eingeschränkt wird. Je stärker gewölbt der Konus (Hornhaut) mit der Zeit wird, umso stärker gewölbt muss auch die Kontaktlinse sein. Damit verschlechtert sich aber ihre Abbildungsqualität und der betroffene Patient erreicht keine hundertprozentige Sehschärfe mehr. Wird der Kegel noch spitzer, erreicht man schließlich einen Punkt, in der eine Hornhauttransplantation in Erwägung gezogen werden muss.
Neben den beiden genannten Methoden gibt es auch noch andere, die aber hier nicht weiter ausgeführt werden: Trepanation, Intra Cornea Ring (ICR), Intacts, Keratotomie oder auch bedingt mit Laser. Sowie die von Professor Massimo Lombardis Methode, wobei die Hornhaut mit einem Spezialgerät (Keratron) eingeschnitten wird. Seit 1999 macht die Universitätsklinikum ?Carl Gustav Carus Dresden? Hornhaut-Vernetzung, die ein Fortschreiten aufhalten soll.
Prognose
Hier muss man sagen, dass die Prognose sehr variabel ist. Zu jedem Zeitpunkt der Erkrankung kann es spontan zu einem Stillstand kommen. Auch bei voranschreitenden Verläufen ist die Schnelligkeit einer möglichen Verschlechterung bei jedem Patienten unterschiedlich, von rascher Verschlechterung bereits im jungen Erwachsenenalter bis sehr langsamen Veränderungen möglich bis ins höhere Alter keine deutlichen Beschwerden machen.
???Auswirkungen
Diese muss nicht bei jedem auftreten, es kommt darauf an in welchem Stadium der Patient sich befindet und bei jedem äußert sich diese Hornhautverkrümmung anders.Behandlungsmöglichkeiten
Eine Möglichkeit zur Behandlung ist die Brille, diese wird meist am Anfang eingesetzt. Manche Augenärzte meinen sogar diese Möglichkeit wäre besser als Kontaktlinsen, weil diese ihrer Meinung nach den Keratokonus auslösen können oder zumindest verstärken. Dies ist aber noch nicht nachgewiesen.Vorbeugung (Prophylaxe)
Keine bekanntLiteratur
Links