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Zur besseren Lesbarkeit werden Bücher, vor allem für Leseanfänger, mit großem Zeilenabstand und großer Schrift gesetzt, in älteren Ausgaben findet man auch oft Schreibschrift. Gute Kinder- und Jugendbücher zeichnen sich durch einen einerseits der Jugendsprache angepassten, andrerseits sehr sorgfältig gewählten Stil aus.
Die Grenzen zur Literatur sind oft fließend: Richteten die Werke von Jules Verne und Karl May oder Jonathan Swifts Gullivers Reisen sich zur Zeit ihres Entstehens an Erwachsene, gelten sie heute als Jugendliteratur.
Historisch spielten die englischen Schriftsteller einer Vorreiterrrolle bei der Entstehung der Kinder- und Jugendliteratur als eigener Gattung. Hier tauchen auch schon recht früh fantastische Elemente auf, zum Beispiel in Lewis Carrolls Alice im Wunderland, J. R. R. Tolkiens Der kleine Hobbit oder den Narnia-Bänden von C.S. Lewis.
Bei den deutschen Kinderbüchern stand lange der erzieherische Aspekt im Vordergrund, wie etwa -- humorvoll aufbereitet -- im 1844 geschriebenen Struwwelpeter, das zu einem der erfolgreichsten deutschen Kinderbücher überhaupt wurde, oder in den satirischen Bildergeschichten Wilhelm Buschs.
Der Unterhaltung dienende Kinderbücher erschienen im deutschsprachigen Raum erst im 20. Jahrhundert.
Verwandte Genres sind das Märchen, Bilderbuch und der Comic.
bekannte Kinderbuchautoren: