Kleiderlaus

{| border="1" cellspacing="0" style="float:right;margin-left:0.5em" ! align="center" bgcolor="#ffc0c0" |Kleiderlaus |- | {| border="0" |- | Überstamm: || Häutungstiere (Ecdysozoa) |- | Stamm: || Gliederfüßer (Arthropoda) |- | Klasse: || Insekten (Insecta) |- | Ordnung: || Tierläuse (Phthiraptera) |- | Familie: || Menschenläuse (Pediculidae) |- | Art: || Menschenlaus (Pediculus humanus) |- | Unterart: || Kleiderlaus (Pediculus humanus humanus) |} |-

|} Die Kleiderlaus (Pediculus humanus humanus) ist eine Unterart der Menschenlaus (Pediculus humanus) und gehört entsprechend zu den Läusenn oder Tierläusen. Die andere Unterart ist die Kopflaus (Pediculus humanus capitus). Sie ist etwa 4 mm groß, weißlich bis braun gefärbt.

Sie ist ein Parasit des Menschen, bewohnt bevorzugt zwischen den Haaren oder in der Bekleidung. Sie ist gut an Menschen angepasst und fühlt sich am wohlsten bei menschlicher Körpertemperatur. Das Weibchen kann bis zu 40 Tage alt werden, wobei sie pro Tag etwa 10 Eier legt. Die Entwicklung bis zum erwachsenen Tier dauert im günstigsten Fall 2 Wochen. Kleiderlaus ist sehr zäh und können bei 25°C bis zu 4 Tage ohne Futter überleben. Übertragen wird die Laus durch Körperkontakt oder gemeinsam genutztes Bettzeug und Bekleidung.

Die Kleiderlaus kann Fleckfieber (Erreger sind Rickettsien) und Läuse-Rückfallfieber (Erreger: Borrelien) übertragen. Die Stiche der Laus jucken, die Krankheit wird aber meistens durch zerdrückte Tiere oder ihre Fekalien, die mit Hautwunden in Kontakt kommen, übertragen.

Die Wichtigste Methode zur Bekämpfung und Vermeidung eines Lausbefalls ist auf Hygiene zu achten.

Ein Kleiderlausbefall muss in Deutschland nach dem Bundesseuchengesetz beim Gesundheitsamt gemeldet werden.



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