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Die Kleinfleckkatze oder Salzkatze (Oncifelis geoffroyi) ist eine südamerikanische Art innerhalb der Familie der Katzen. Sie wurde früher als Leopardus geoffroyi in die Verwandtschaft des Ozelots gerechnet, wird heute aber eher in die Gattung Oncifelis eingruppiert.
| Table of contents |
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2 Lebensraum 3 Lebensweise 4 Bedeutung, Geschichte, Kultur |
In der Größe entspricht die Kleinfleckkatze einer Hauskatze. Die Kopfrumpflänge beträgt 60 cm, hinzu kommen 30 cm Schwanz. Die Grundfarbe des Fells ist grau oder gelbbraun, wobei im Süden des Verbreitungsgebiets die grauen und im Norden die gelben Tiere vorkommen. Gezeichnet ist das Fell mit kleinen, schwarzen Flecken. Häufig kommt es zu Melanismus (Schwärzlinge).
Die Kleinfleckkatze lebt in der Südhälfte Südamerikas, von Bolivien und Südbrasilien südwärts bis Patagonien. Sie kommt nur östlich der Anden vor. Wälder sind ebenso ihr Lebensraum wie baumbestandenes Grasland.
Zur Beute zählen Hasen und Nagetiere. Da sie auch im Wasser nach Fischen jagt, wird sie in Südamerika auch als "Fischkatze" bezeichnet (eine Benennung, die im deutschen Sprachgebrauch einer ganz anderen Katze vorbehalten ist, siehe Fischkatze). Die Kleinfleckkatze ist nachtaktiv und verschläft den Tag in den Bäumen.
Das Fell der Kleinfleckkatze war lange Zeit in der Kürschnerei zur Herstellung von Pelzmänteln beliebt. Die Kleinfleckkatze ist mittlerweile akut vom Aussterben bedroht und daher im Washingtoner Artenschutz-Übereinkommen im Anhang A gelistet. Jeglicher Handel ist daher mittlerweile verboten. Dies schließt auch den Handel von Privatpersonen und den Handel mit gebrauchten Produkten, die aus Kleinfleckkatzen hergestellt wurden, ein. Das bedeutet, dass zum Beispiel ein alter Mantel aus dem Fell von Kleinfleckkatzen nicht mehr auf einem Flohmarkt verkauft werden darf.
Merkmale
Lebensraum
Lebensweise
Bedeutung, Geschichte, Kultur