Komplexe Systeme

Komplexe Systeme sind Systeme hoher Komplexität im Sinne folgender Regeln: Komplexe, nichtlineare Systeme sind durch eine Reihe von Eigenschaften gekennzeichnet:
  1. Kleine Veränderungen der Startbedingungen können dramatische Konsequenzen hervorrufen (Schmetterlingseffekt, Chaostheorie)
  2. Kleine Unterschiede in den Ausgangsbedingungen führen zu sehr unterschiedlichen Resultaten. (Das Schmetterlingsflattern erzeugt nicht immer und zwangsläufig einen Hurrikan!)
  3. In komplexen dynamischen Systemen, wie Organisationen oder Ökosystemen, resultieren neue, globale Eigenschaften aus den Interaktionen der einzelnen Mitglieder (Emergenz). Gemeinsam ist diesen Systemen eine Fähigkeit zur Selbststabilisierung oder Homöostase.
  4. Die meisten komplexen Systeme weisen so genannte Attraktoren auf, d. h. dass das System unabhängig von seinen Anfangsbedingungen bestimmte Zustände oder Zustandsabfolgen anstrebt, wobei diese Zustandsabfolgen auch chaotisch sein können; dies sind die "seltsamen Attraktoren" der Chaostheorie
  5. Lebendige Organismen oder von diesen gebildete Organisationsformen kann man als komplexe adaptive Systeme bezeichnen. Diese extrahieren Informationen aus der Umwelt um diese besser vorhersagen zu können, mit anderen Worten: Sie lernen.\n





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