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Er wurde bekannt als Pianist und Sänger, überzeugt jedoch auch als Komponist einiger Filmmusiken und Musicals. Seine manchmal melancholischen, oft aber auch aggressiv anklagenden, stets bluesig angehauchten Lieder erreichen vor allem ein linksliberales Publikum; Kritiker sehen in einigen Texten jedoch auch oberflächliches Gutmenschentum.
1977 gelang ihm mit der Langspielplatte "Genug ist nicht genug" der Durchbruch. Die auf dieser LP erschienene Ballade vom erschlagenen Willy wurde Kult.
Er arbeitete mit vielen bekannten deutschen und ausländischen Künstlern zusammen darunter Joan Baez und Mercedes Sosa.
Wecker trat diverse Male mit Kokain-Exzessen ins Licht der Öffentlichkeit. Ein Verfahren in den 80er Jahren zieht sich lange hin und wird schließlich eingestellt, Wecker hat sich jedoch inzwischen öffentlich dazu bekannt, in dieser Zeit massiv kokainabhängig gewesen zu sein und hat seine Erfahrungen unter anderem in seinem Buch Ketzerbriefe eines Süchtigen aufgearbeitet.
In den 90er Jahren erliegt Wecker der Droge erneut - nach eigener Aussage raucht er seit 1994 bis zu 7 Gramm Kokain in Form von Crack und leidet an Wahnvorstellungen. Am 29. November 1995 wird er verhaftet, die Prozesse ziehen lange hin. Im April 2000 wird er in 3. Instanz rechtskräftig zu einem Jahr und acht Monaten Freiheitsstrafe auf Bewährung verurteilt.
Der bis dahin unverheiratete Wecker heiratet 1996 Annik Berlin, die er auf einem Konzert kennenlernt. 1997 und 1999 werden die Söhne Valentin und Tamino geboren.
Eine Reise führte ihn im Jahr 2003 in den Irak. Redner bei zahlreichen Kundgebungen der Friedensbewegung
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