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|colspan="2" align="center" bgcolor="#cccccc"|Korund |- |colspan="2"|

|- |colspan="2" align="center" bgcolor="#cccccc"|Kristalloptik
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|Brechungsindices
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|Doppelbrechung
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|Pleochroismus
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|optische Orientierung
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|Winkel/Dispersion
der optischen Achsen
|2vz ~ ___
|- |colspan="2" align="center" bgcolor="#cccccc"|weitere Eigenschaften |- |chemisches Verhalten |___ |- |ähnliche Minerale |___ |- |Radioaktivität |nicht radioaktiv |- |Magnetismus |nicht magnetisch |- |besondere Kennzeichen |nach dem Diamant das härteste Mineral |}
Korund ist mit einer Härte von 9 nach dem Diamant das zweithärteste natürlich vorkommende Mineral. Es ist ein Oxid mit der chemischen Zusammensetzung Al2O3 und kristallisiert im trigonalen Kristallsystem. Die Farbe ist je nach Verunreinigung sehr variabel, neben farblosen Varianten gibt es auch braune, graue, rosafarbene, rote, gelbe, grüne, violette oder blaue Steine. Besonders wertvolle Korundformen sind der Rubin und der Saphir.
| Table of contents |
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2 Synthetische Fertigung 3 Bedeutung als Rohstoff 4 Schmucksteine 5 Weblinks |
Korund tritt mit Spinell und Magnetit vergesellschaftet in einer massiven schwarz gekörnten Form auf, daneben auch als säuliger oder tonnenförmiger Kristall. Man findet ihn hauptsächlich in natriumreichenreichen magmatischen Gesteinen wie z. B. Granit oder Pegmatiten, daneben auch in metamorphen Gesteinen wie Gneis oder Marmor. Schliesslich kommt er auch als sehr verwitterungsbeständige Substanz in Edelsteinseifen aus Flusssedimenten vor, insbesondere in Burma und Sri Lanka.
Seit dem späten 19. Jahrhundert werden Korunde synthetisch produziert. Im Jahre 1902 gelang es dem Franzosen Auguste Verneuil erstmals, aus Aluminiumoxid und gezielt ausgewählten Zusatzstoffen künstliche Rubine herzustellen.
Die massive Form des Korunds wird industriell wegen ihrer großen Härte als Schleifmittel eingesetzt oder auch zum Sandstrahlen benutzt, da normaler Sand die Lungenkrankheit Silikose hervorrufen kann. Aus den kristallinen Formen können Schmucksteine geschliffen werden.
Durch Verunreinigungen entstehen aus dem eigentlich farblosen Aluminiumoxid eine ganze Reihe bekannter Schmuck- bzw. sogar Edelsteine. Die roten Steine enthalten Chromionen und werden traditionell Rubine genannt, alle anderen werden im weiteren Sinne als Saphire bezeichnet, im engeren Sinne bezieht sich dieser Name aber nur auf die blauen Varianten, die durch Beimengungen von Eisen- und Titanionen entstehen. Ein besonderer Effekt, der sich manchmal im Korund zeigt, ist der so genannte Asterismus, ein sechsstrahliger Stern aus hellem Licht, der je nach Blickwinkel durch Reflexion an mikroskopischen Rutil-Nadeln entsteht. Um ihn besonders prägnant herauszuarbeiten, wird für Korunde häufig die Schliffform des Cabochons oder Mugelschliffs gewählt, bei der keine Fazetten in den Stein eingeschliffen werden.
Siehe auch: Liste von Mineralen
Vorkommen
Synthetische Fertigung
Bedeutung als Rohstoff
Schmucksteine
Weblinks
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