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In der Antike Teil der Provinz Pannonien, wurde es um 590 nach dem Abzug der Langobarden Richtung Italien (568 n. Chr.) von Slowenen (Alpenslawen oder Windische) besiedelt. Im 8. Jahrhundert kam das Land gemeinsam mit Kärnten als Karantanien an Bayern und mit diesem an das Frankenreich. 1040 wurde es als eigene Markgrafschaft organisiert und kirchlich von Aquileia aus betreut. Die Markgrafschaft Krain war mit dem Staatsgebiet des heutigen Slowenien weitgehend ident.
1335 kam der Hauptteil nach dem Aussterben der Grafen von Görz an die Habsburger. 1394 wurde es zum Herzogtum erhoben. Bei allen Erbteilungen der Habsburger war es ein Teil Innerösterreichs, d.h. es wurde von Graz aus verwaltet.
Abgesehen von einem kurzen Intermezzo 1809-1814, wo es mit Kärnten, Triest, Südsteiermark u.a. zu den Illyrischen Provinzen Frankreichs zählte, gehörte es bis 1918 zu Österreich. Anschließend kam es an das SHS-Königreich, wo es mit der slowenischsprachigen Untersteiermark vereinigt wurde und seither die Geschichte Sloweniens teilt.
In der Gegend um Gottschee (Kočevje) gab es seit dem 14. Jahrhundert eine deutschsprachige Volksgruppe, die während des zweiten Weltkrieges unter italienischer Verwaltung in die Untersteiermark ausgesiedelt wurde (ca. 15.000, siehe: Gottscheer).
Das Herzogtum Krain hatte im Jahr 1900 9.955 km² und 520.000 Einwohner. Davon waren 30-50.000 deutschsprachigsprachig. Eine koherente deutschsprachige Volksgruppe ist heute nicht mehr vorhanden.
Das Wort "Krain" lebt in vielen Orts- und Familiennamen nicht nur in Österreich und Slowenien, sondern auch darüber hinaus. Ähnlich ist es mit "Kranj" - siehe z.B. Kranjska Gora oder Krajina.
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