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Volkstümlich (und fälschlich) wird die Krankensalbung noch immer letzte Ölung genannt, da sie lange Zeit nur Sterbenden gespendet wurde. Sie ist jedoch (wie alle sakramentalen Salbungen) eine Stärkung und Ermutigung. Sie gibt in schwerer Krankheit Anteil am Heiligen Geist und Gemeinschaft mit dem Kreuz Christi (vgl. Jak. 5,14.15). In diesem Sinn hat das zweite Vatikanische Konzil Ritus und Deutung dieses Sakraments erneuert.
Bei der Krankensalbung wird nicht Chrisam, sondern reines Olivenöl verwendet. Beide werden jedes Jahr in einer eigenen Messfeier am Morgen des Gründonnerstags vom Bischof geweiht und dann in die Pfarreien verteilt.