Kunst- und Baudenkmäler der Stadt Nürnberg

Kunst- und Baudenkmäler der Stadt Nürnberg

Die kultur- und kunsthistorische Bedeutung Nürnbergs entdeckten Ludwig Tieck und Wilhelm Heinrich Wackenroder zu Ende des 18. Jh. wieder (siehe Frühromantik).

Table of contents
1 Museen
2 Kirchen und Klöster
3 Bauwerke
4 Profane Denkmäler
5 Parks und parkartige Anlagen
6 Adelssitze, Bürgerhäuser und sonstige Wohnanlagen
7 Literatur

Museen

Germanisches Nationalmuseum

Das
Germanische Nationalmuseum (GNM) zeigt exemplarische Gegenstände zur deutschen Kunst und Kultur von der Vorgeschichte bis zur jüngsten Gegenwart. Es finden ständig wechselne Sonderausstellungen statt.

Sonstige Museen

Kirchen und Klöster

{| class="rimage" style="align:right" | |- | |} Innerhalb der Mauern liegen:

Bauwerke

Profane Denkmäler

Die nach 1945 wiederaufgebaute Nürnberger Burg beherbert heute u.a. eine Zweigstelle des Germanischen Nationalmuseums (Waffenabteilung, Geschichte der Burg) und ist das Wahrzeichen der Stadt. Zum Komplex der Burg, einer der wichtigsten Wehranlagen in Europa, zählen die eigentliche Kaiserburg mit der romanischen Doppelkapelle, mit dem Sinwallturm und mit z.T. spätmittelalterlichen Sälen, die östlich vorgelagerte Burggrafenburg und die nordöstlich plazierte Kaiserstallung mit dem Fünfeckigen Turm und dem Luginsland.

Das Rathaus liegt gleich östlich des Chores von St. Sebald. Von Westen gibt sich das Rathaus noch immer als imposanter Barockbau des Architekten Jakob Wolf d. J zu erkennen, auch wenn es zu großen Teilen nach 1945 wieder neu aufgebaut werden musste (dabei wurde es an der Nordseite um 2 Fensterachsen verkürzt). Der schöne Innenhof wird leider als Parkplatz mißbraucht. Die Lochgefängnisse gelten als Touristenattraktion.

Das Albrecht-Dürer-Haus ist ein stattliches Fachwerkhaus mit einer bewegten Geschichte. Es liegt hart an der Mauer beim Tiergärtnertor.

Der Hauptmarkt ist als städtisches Ensemble hervorzuheben, zugehörig sind die Frauenkirche und der Schöne Brunnen (Rekonstruktion des 19. Jahrhunderts; die originalen Teile sind im Germanischen Nationalmuseum aufgestellt).

Theater

Das Opernhaus ist ein imposanter Bau der Gründerzeit, es liegt beim Bahnhof, gleich außerhalb der Stadtmauer (heute Staatstheater Nürnberg, Schauspielhaus und Kammerspiele).

Stadtmauer mit zahlreichen Türmen

Die äußere Mauer ist, wenn auch z.T. stark restauriert bzw. wiederaufgebaut, im Verlauf fast komplett erhalten; von der inneren Mauer ist der Weiße Turm als ein markanter Punkt zu nennen.

Am westlichen Stadtausgang überspannt die sog. Fronfeste von 1489/94 imposant die Pegnitz; der Schlayerturm mit achtseitigem Helm schließt sich nördlich an. Stadtseitig vorgestellt ist der Kettensteg, den der Mechaniker Johann Georg Kuppler 1824 konstruiert hat (1930 wurden massive Stützen hinzugefügt).

Ehem. Unschlitthaus

Das ehem. Unschlitthaus wurde 1490/91 aus Sandsteinquadern von Hans Behaim d. Ä errichtet; mit der Westseite steht es direkt an der Pegnitz. Ein Treppengiebel zeichnet die Südseite aus.

Brücken

Die Karlsbrücke entstammt der Barockzeit.

Parks und parkartige Anlagen

Adelssitze, Bürgerhäuser und sonstige Wohnanlagen

Eines der prominentesten Häuser ist das Nassauer Haus. Dieser ehemalige Ministerialenwohnsitz liegt südwestlich der Kirche St. Lorenz und ein im Kern hochmittelalterlicher Wohnturm (im unteren Bereich wohl um 1200, jedoch bei den Öffnungen neuzeitliche Veränderungen). 1945 völlig ausgebrannt, der Wiederaufbau in historischer Gestalt wurde bis 1967 bewerkstelligt.

Das Wohnhaus Theresienstr.7 wurde 1509/12 wohl von Hans Behaim d.Ä. erbaut; nach den Kriegsbeschädigungen wurden Teile des Innenhofs wieder aufgebaut.

Aus der Barockzeit hervorzuheben ist das Pellerhaus; Reste, die den 2. Weltkrieg überdauert hatten, wurden in die Architektur der 50er Jahre einbezogen.

Siehe auch: Bildergalerie Nürnberg

Literatur