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Der Hauptbestandteil der Kunststoffe sind organische Verbindungen, die aber aus wesentlich größeren Molekülen bestehen, als herkömmliche organischen Verbindungen. Solche Moleküle nennt man auch hochmolekular oder makromolekular. Chemiker nennen Kunststoffe auch Polymere (poly = viel), weil die Herstellung durch wiederholtes Verknüpfen (z.B. durch Kondensation) gleicher Monomere geschieht. Als Grundstoff für die Monomer-Herstellung wird meistens Mineralöl verwendet.
Polymere sind meistens keine einheitlichen Stoffe, sondern Gemische aus unterschiedlich langen und damit unterschiedlich schweren Molekülen. Daher haben sie keine bestimmten Schmelzpunkte sondern einen mehr oder weniger großen Schmelzbereich.
Kunststoffe bestehen nicht nur aus den Polymeren, sondern enthalten fast immer Zusatzstoffe (Additive), die gezielt eingesetzt werden um die Eigenschaften des Grundstoffes zu verändern.
Dabei können das chemisch aktive Additive sein, die die Beständigkeit gegen Umwelteinflüsse erhöhen. Weit verbreitet sind auch chemisch neutrale Additive wie Glasfasern oder Kreide um die mechanischen Eigenschaften zu beeinflussen.
| Table of contents |
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2 Wichtige Kunststoffe 3 "Historisches" 4 Weblinks |
Charakterisierung nach Eigenschaften
Kunststoffe, die aus langen, linearen Molekülen bestehen. Durch Energiezufuhr werden diese Materialien formbar bis flüssig und können mit verschiedenen Methoden verarbeitet werden. Nachdem das jeweilige Werkstück wieder abgekühlt ist behält es seine Form. Dieser Prozess ist wiederholbar/reversibel.Wichtige Kunststoffe
"Historisches"
Die DDR-Sprache kannte übrigens nicht die aus dem Westen bekannte Verwirrung zwischen Plastik im Sinne von Kunst und Plastik als Kunststoff. Alle Kunststoffe hießen entweder Plaste oder (seltener in der Umgangssprache) Elaste. Der Begriff Plastik war Kunstwerken vorbehalten.
Siehe auch: Polymerisation, Polykondensation, Polyaddition