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Der Hohenlohekreis wurde zum 1. Januar 1973 durch Zusammenlegung der Altkreise Künzelsau (KÜN) und Öhringen (ÖHR) gebildet. Die Stadt Künzelsau behielt somit den Kreissitz, sodass das KFZ-Kennzeichen weiterhin "KÜN" lautet. Künzelsau ist eines der sieben Zentren der Region Heilbronn-Franken innerhalb des Regierungsbezirks Stuttgart.
Das erste Mal urkundlich erwähnt wurde Künzelsau im Jahre 1098. Bis 1806 unterstand Künzelsau 6 Herrschaften gleichzeitig, den so genannten Ganerben. Dies waren die Grafen von Hohenlohe, das Kloster Komburg, die Freie Reichsstadt Schwäbisch Hall, der Freiherr von Stetten sowie die Bistümer Mainz und Würzburg. Danach wurde die Stadt zusammen mit Hohenlohe in das Königreich Württemberg eingegliedert.
Seit 1991 verfügt Künzelsau über keinen Eisenbahnanschluss mehr, hat jedoch eine Standseilbahn, die den Wohnbauschwerpunkt Taläcker auf der Hohenloher Ebene mit der Kernstadt im Kochertal verbindet. Am Kocher befindet sich das einzige Flussfreibad Baden-Württembergs. Das Museum Würth im Ortsteil Gaisbach und die Hirschwirtscheuer in der Innenstadt sind der zeitgenössischen Kunst gewidmet. Vor den Toren Künzelsaus, im Ortsteil Hofrathsmühle, befindet sich seit 1988 eine Außenstelle der Fachhochschule Heilbronn mit den Studiengängen Elektrotechnik, Wirtschaftsingenieurwesen, Betriebswirtschaftslehre, Gebäudesystemtechnik und Medien-, Produkt-, Kundenmanagement. Über 500 Studenten studieren hier zur Zeit.
Künzelsau ist Sitz mehrerer weltweit operierender Unternehmen der Branchen Montageteile (Handelsunternehmen), Lüftungstechnik, Förderungstechnik und Textilien (Jeans).
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