Kurfürstentum Sachsen



Die sieben Kurfürsten wählen Heinrich VII zum König.
Die Kurfürsten, durch die Wappen über ihren Köpfen kenntlich,
sind, von links nach rechts,
die Erzbischöfe von Köln, Mainz und Trier,
der Pfalzgraf bei Rhein, der Herzog von Sachsen,
der Markgraf von Brandenburg und der König von Böhmen.
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1180, nachdem Heinrich der Löwe verurteilt war, erhielten die Askanier Teile des Herzogtums Sachsen. 1260 wurde es in Sachsen-Lauenburg (späteres Lauenburg) und Sachsen-Wittenberg (späteres Sachsen) unterteilt. 1356 bekam Sachsen-Wittenberg die Kurwürde zugesprochen.

1423 bekam das Herrscherhaus Wettin, das bereits die Markgrafschaft Meißen regierte, die Herrschaft über Sachsen. 1423 wurde Sachsen zum Kurfürstentum ("Kursachsen").

Am 26. August 1485 vereinbarten die Brüder Ernst von Sachsen und Albrecht der Beherzte in der so genannten Leipziger Teilung die Trennung ihres Besitzes. Damit wurde wurde Sachsen geteilt zwischen der Ernestinischen Linie der Wettiner (Thüringen) und der Albertinischen Linie der Wettiner (Sachsen). Sachsen unterstützte die Reformation und wurde im dreißigjährigen Krieg stark zerstört. Unter August dem Starken kam es kurzzeitig zur Personalunion mit Polen (Geschichte Polens), Kurfürst August der Starke wurde zusätzlich König von Polen.

1806 mit dem Ende des Heiligen Römischen Reichs wurde Friedrich August III. von Napoleon als Dank für Unterstützung zum König von Sachsen mit dem Namen Friedrich August I erhoben, Sachsen war nun souveränes Königreich mit dem Namen Königreich Sachsen.

Siehe auch: Liste der Kurfürsten und Könige von Sachsen



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