Kurie

Dieser Artikel befasst sich mit der römisch-katholischen Kurie. Weiteres siehe: Kurie (Begriffsklärung).
Die Römische Kurie ist der Regierungsapparat des Heiligen Stuhls. Sie besteht zur Zeit (Jahr 2003) aus dem Staatssekretariat, neun Kongregationen, drei Gerichtshöfen, elf Päpstlichen Räten, sieben Päpstlichen Kommissionen und der Schweizergarde. Daneben gibt es einige weitere Einrichtungen wie die Dombauhütte von St. Peter.

Wichtigste politische Einrichtung ist das Staatssekretariat, derzeit geleitet von Kardinal Angelo Sodano. Es pflegt die diplomatischen Beziehungen des heiligen Stuhls zu anderen Staaten und ist für die Politik der Vatikanstadt verantwortlich.

Die Kongregationen sind die ranghöchsten kirchliche Organe. Sie befassen sich mit der Glaubenslehre, mit Selig- und Heiligsprechungsprozessen oder auch mit dem katholischen Bildungswesen. Sehr bekannt ist die Kongregation für die Glaubenslehre.

Die Gerichtshöfe schließlich sind die Apostolische Pönitentiarie, der Oberste Gerichtshof der Apostolischen Signatur und die Römische Rota.

Die Päpstlichen Räte und Kommissionen befassen sich mit Themen wie dem interreligiösen Dialog, der Familie, den Laien und anderem.

Die Schweizergarde ist für Polizei- und Wachaufgaben im Vatikanstaat zuständig.

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