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Dr Kurt Georg Kiesinger (* 6. April 1904 in Ebingen/Württemberg, † 9. März 1988 in Tübingen) war ein deutscher Politiker (CDU).
Nach seinem Studium von 1925-1934 arbeitete er in Berlin als Rechtsanwalt. 1933 wurde er Mitglied der NSDAP. Ab 1940 war er unter Ribbentrop im Reichsaußenministerium tätig und stieg dort bis zum stellvertretenden Referatsleiter für Propaganda auf, was ihm später vorgeworfen wurde (Ohrfeige von Beate Klarsfeld).
Von 1949-1959 und von 1969-1980 war er Mitglied des Deutschen Bundestags.
Von 1958-1966 war er Ministerpräsident von Baden-Württemberg. Als Nachfolger von Ludwig Erhard wurde er am 1. Dezember 1966 Bundeskanzler der ersten Großen Koalition (bis 1969). 1967 wurde er Parteivorsitzender der CDU (bis 1971).
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