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allgemein bekannter Gegenstand oder eine vertraute Erfahrung, für den oder die bisher noch keine Bezeichnung existiert.
| Table of contents |
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2 Literatur 3 Beispiele (Zitate) 4 Weblink |
Prinzip
Städte-, Dorf- und Ortsbezeichnungen werden spielerisch den vielen Dingen, Gefühlen und Situationen zugeordnet, die bisher unbenannt geblieben sind. Literatur
1983 erschien das englische Wörterbuch von Douglas Adams und John Lloyd The Meaning Of Liff, sieben Jahre später The Deeper Meaning Of Liff, die erweiterte und illustrierte Version. 1992 schuf Sven Böttcher eine deutsche Version auf der Basis deutscher, österreichischer und schweizerischer Ortsnamen mit dem Titel Der tiefere Sinn des Labenz.Beispiele (Zitate)
enzen (Verb): Zielstrebig an einen bestimmten Ort gehen, um etwas Bestimmtes zu holen und anschließend minutenlang in Gedanken versunken in der Gegend herumzustehen, weil man sich beim besten Willen nicht mehr entsinnen kann, was man denn jetzt hier wollte.
Randegg, der (Substantiv): Der widerwärtige Plastikrand am unteren Ende des Schraubdeckels von Kunststoffflaschen, der sich beim ersten Öffnen zu etwa einem Drittel selbstständig vom Deckel löst, durch physische Gewalt um ein weiteres Drittel abgerissen werden kann, mit dem letzten Drittel jedoch so bombenfest und untrennbar mit dem Schraubverschluss verbunden ist, dass stets ein unschön abstehender Plastikfetzen übrig bleibt, der mit Gewalt dazu verleitet, damit herumzuspielen, was jedoch in den meisten Fällen eine frustrierende Angelegenheit ist, weil man das Ding einfach nicht abkriegt.
Undingen, das (Substantiv): Ein Gegenstand, der genau den Zweck, der den Kern seines Daseins ausmacht, hundsmiserabel bis gar nicht erfüllt. Undingen sind zum Beispiel selbstgestrickte Topflappen, durch deren grobe Maschen man sich die Griffel versengt, oder die Mikroperforation bei billigen Kollegblöcken, die ein sauberes Ausreißen eines Blattes praktisch unmöglich macht.Weblink