Lähmung

Unter einer Lähmung oder Paralyse versteht man die Unfähigkeit, einzelne Körperteile, oder ganze Bereiche des Körpers zu bewegen. Im übertragenen Sinn kann es sich auch um eine subjektive Lähmungsempfindung trotz intakter Motorik handeln.

Table of contents
1 Die körperlich bedingte Lähmung
2 Die psychisch bedingte Lähmung
3 Die innere Lähmung

Die körperlich bedingte Lähmung

Eine solche Lähmung kann durch toxische, entzündliche, oder durch mechanisch-traumatische Schädigungen der Nerven (neurogene Lähmung) oder der Muskeln (myogene Lähmung) verursacht sein. Ein bekanntes Beispiel für eine toxisch-entzündliche Erkrankung ist zum Beispiel die Kinderlähmung. Eine mechanisch-traumatische Schädigung kann zum Beispiel die Quetschung des Rückenmarks in der Wirbelsäule in Folge eines Autounfalls sein.

Die psychisch bedingte Lähmung

Zu den psychisch bedingten Lähmungen gehört die dissoziative Bewegungsstörung (F44.4 der ICD-10). Sie ist gekennzeichnet durch den kompletten oder teilweisen Verlust der Bewegungsfähigkeit, die der willkürlichen Kontrolle unterliegen oder durch verschiedene, wechselnde Grade von Ataxie, Koordinationsstörungen oder Unfähigkeit, ohne Hilfe zu stehen.

Die innere Lähmung

Häufig durch einen Schock hervorgerufenes Gefühl der innerlichen Taubheit, die Unfähigkeit, zu handeln, oder auch nur zu denken.




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