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| Basisdaten | |
|---|---|
| Bundesland: | Bayern |
| Regierungsbezirk: | Oberbayern |
| Verwaltungssitz: | Erding |
| Fläche: | 870,44 km² |
| Einwohner: | 115.939 (31.12.2000) |
| Bevölkerungsdichte: | 133 Einw./km² |
| KFZ-Kennzeichen: | ED |
| Website: | http://www.landkreis-erding.de | Karte |
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Der Landkreis Erding liegt im nordöstlichen Teil des Regierungbezirkes Oberbayern. Er grenzt im Nordosten an den niederbayerischen Landkreis Landshut, im Osten und Südosten an den Landkreis Mühldorf am Inn, im Süden an den Landkreis Ebersberg, im Südwesten an den Landkreis München und im Westen und Nordwesten an den Landkreis Freising.
| Table of contents |
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2 Wirtschaft 3 Verkehr 4 Geschichte 5 Wappen 6 Städte und Gemeinden 7 Sonstiges |
Im 11. und 12. Jahrhundert setzte eine Entwicklung zum Flächenstaat im modernen Sinn ein. Vor allem die Wahrung des Landfriedens, der Schutz des Rechts, die Verfolgung von Verbrechen und die Sicherung des Handels verlangten nach einer übergeordneten staatlichen Gewalt. Diese erwuchs in Gestalt der Wittelsbacher.
Zur Sicherung der Verbindung zwischen den wittelsbachischen Zentren München und Landshut wurde um 1230 an der Sempt eine Feste gegründet, die spätere Stadt Erding. Der auf salzburgischem Gebiet liegende ältere Ort wurde Altenerding genannt.
Während der Wittelsbacher Zeit wurde der Bereich der Gerichte Erding und Dorfen Niederbayern angegliedert,aber im Zuge einer Neugliederung der Verwaltung kamen im Jahre 1808 die Rentämter Erding und Dorfen von Niederbayern nach Oberbayern. Diese Umgliederung war nicht nur verwaltungstechnisch eine Umgliederung, sondern es richtete auch das kulturelle Leben nach München hin aus.
Nach dem 2. Weltkrieg wurde das Staatswesens auf demokratischer Basis neu geordnet. Anstelle des Bezirks trat 1946 der Landkreis.
Seit dem Inkrafttreten der Landkreisordnung vom 16. Februar 1952 wird der Landrat frei vom Volk gewählt. Damit fand die Entwicklung des Kreises als kommunale Selbstverwaltungskörperschaft ihren Abschluss.
Durch die Eröffnung des des neuen Flughafen München Franz-Josef-Strauß" im Erdinger Moos im Jahre 1992 kam es zu einem spürbaren Anwachsen der Bevölkerung und der Ansiedlung neuer Betriebe.
SPNV
Der Landkreis Erding wird in West-Ost Richtung von der Bahnstrecke München - Mühldorf durchquert. Auf Landkreisgebiet liegen die Stationen Hörlkofen, Walpertskirchen, Thann-Matzbach und Dorfen. Die hier verkehrenden Züge erlauben eine sehr schnelle Verbindung Richtung München, allerdings nur im Stundentakt (Morgens/Abends öfter).
Erding selbst wird im SPNV über die S-Bahnlinie 6 des Münchner S-Bahnsystems erreicht. Auf Landkreisgebiet liegen die Stationen Ottenhofen, St. Kolomann, Aufkirchen, Altenerding und Erding. Auf der S6 verkehren zwei bis drei Züge je Richtung und Stunde.Geographie
Die ersten Hinweise auf Siedlungen gehen bis in die Jungsteinzeit zurück, etwa 2000 v. Chr. entwickelte sich eine breite Siedlungstätigkeit.
Um 500 v. Chr. begannen die Kelten das Gebiet des heutigen Landkreises zu besiedeln, um etwa 15 v. Chr., verloren sie ihre Selbständigkeit an die Römer.
Im 5. Jahrhundert mussten die Römer den vordringenden Germanen weichen. Wirtschaft
Der Landkreis Erding zeigt auch heute noch ein vorwiegend ländliches Bild, in dem sich Landwirtschaft, Handwerk und gewerblicher Mittelstand ergänzen.Verkehr
Die Verkehrsbelastung der Stadt Erding hat seit der Eröffnung des Flughafens
massiv zugenommen. Der geplante S-Bahn-Ringschluss in Kombination mit der Regionalbahn-Anbindung soll hier Entlastung bringen.
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