Landkreis Tübingen

{| border="0" cellpadding="2" cellspacing="1" bgcolor="#DEFFAD" style="float:right; margin-left:15px" ! colspan="2" | Basisdaten |----- bgcolor="#FFFFFF" | Bundesland: || Baden-Württemberg |----- bgcolor="#FFFFFF" | Regierungsbezirk: || Tübingen |----- bgcolor="#FFFFFF" | Verwaltungssitz: || Tübingen |----- bgcolor="#FFFFFF" | Fläche: || 519 km² |----- bgcolor="#FFFFFF" | Einwohner: || 213.608 (30.9.2003) |----- bgcolor="#FFFFFF" | Bevölkerungsdichte: || 412 Einw./km² |----- bgcolor="#FFFFFF" | KFZ-Kennzeichen: || |----- bgcolor="#FFFFFF" | Website: || www.kreis-tuebingen.de |----- bgcolor="#FFFFFF" ! colspan="2" bgcolor="#DEFFAD" | Karte |----- bgcolor="#FFFFFF" | colspan="2" align=center | |}

Der Landkreis Tübingen ist ein Landkreis in Baden-Württemberg. Er bildet zusammen mit dem Landkreis Reutlingen und dem Zollernalbkreis die Region Neckar-Alb im Regierungsbezirk Tübingen. Der Landkreis Tübingen grenzt im Norden an den Landkreis Böblingen, im Osten an den Landkreis Reutlingen, im Süden an den Zollernalbkreis und im Westen an den Landkreis Freudenstadt.

Table of contents
1 Geographie
2 Wirtschaft
3 Verkehr
4 Geschichte
5 Politik
6 Wappen
7 Städte und Gemeinden
8 Sonstiges
9 Weblinks

Geographie

Der Landkreis Tübingen hat Anteil am "Oberen Gäu" und am Schönbuch. Der Neckar durchfließt das Kreisgebiet von Südwesten nach Nordosten.

Verkehr

Das Kreisgebiet wird im äußersten Westen von der Bundesautobahn A 81 Stuttgart-Singen berührt. Ferner wird er durch Bundes-, Landes- und Kreisstraßen erschlossen. Die wichtigsten sind die B 14 Stuttgart-Rottweil und die B 28 Freudenstadt-Reutlingen.

Geschichte

Der Landkreis Tübingen geht zurück auf das alte gleichnamige württembergische Oberamt, das schon zu Zeiten des Herzogtums Württemberg errichtet wurde. 1811 wurde das Oberamt Rottenburg am Neckar errichtet und 1934 wurden beide Oberämter in Landkreise überführt. 1938 wurde der Landkreis Tübingen erheblich vergrößert. Zum Kreisgebiet kamen nahezu alle Gemeinden des Landkreises Rottenburg sowie einige Gemeinden des Kreises Herrenberg und die Gemeinde Stockach vom Kreis Reutlingen. Bei der Kreisreform zum 1. Januar 1973 wurde der Landkreis Tübingen auf seinen heutigen Umfang vergrößert, indem er einige Gemeinden vom aufgelösten Landkreis Horb hinzugewann. Im Gegenzug musste er einige Gemeinden an den Landkreis Reutlingen abgeben. Nach Abschluss der Gemeindereform umfasst der Landkreis Tübingen noch 15 Gemeinden, darunter 3 Städte und hiervon wiederum 2 "Große Kreisstädte" (Rottenburg am Neckar und Tübingen). Der Landkreis Tübingen ist damit der Landkreis mit den wenigsten Gemeinden mit Stadtrecht in Baden-Württemberg. Größte Stadt des Kreises ist Tübingen, kleinste Gemeinde ist Hirrlingen.

Politik

Der Landkreis wird vom Kreistag und vom Landrat verwaltet. Der Kreistag wird von den Wahlberechtigten im Landkreis auf 5 Jahre gewählt. Dieses Gremium wählt den Landrat für eine Amtszeit von 8 Jahren. Dieser ist gesetzlicher Vertreter und Repräsentant des Landkreises sowie Vorsitzender des Kreistags und seiner Ausschüsse. Er leitet das Landratsamt und ist Beamter des Kreises. Zu seinem Aufgabengebiet zählen die Vorbereitung der Kreistagssitzungen sowie seiner Ausschüsse. Er beruft Sitzungen ein, leitet diese und vollzieht die dort gefassten Beschlüsse. In den Gremien hat er kein Stimmrecht. Sein Stellvertreter ist der Erste Landesbeamte.

Die Landräte des Landkreises Tübingen seit 1945:

Wappen

{| | | Beschreibung:
In Silber an schräg aus dem Untergrund hervorkommendem schwarzem Speer eine dreilatzige rote Fahne (Wappen-Verleihung
1955/3. September 1973)
Bedeutung:
Die Fahne war das Symbol der Pfalzgrafen von Tübingen, die im Kreisgebiet vor den Württembergern herrschten. Die Farben spiegeln die Grafen von Hohenberg wider. |}

Städte und Gemeinden

{| | width="33%" valign="top" | Städte (Einwohnerzahl am 30.6.2002)
  1. Mössingen (19.541 Einwohner)
  2. Rottenburg am Neckar (41.915)
  3. Tübingen (82.187)
Verwaltungsgemeinschaften bzw. Gemeindeverwaltungsverbände
  1. Gemeindeverwaltungsverband "Steinlach-Wiesaz" mit Sitz in Gomaringen; Mitgliedsgemeinden: Dußlingen, Gomaringen und Nehren
  2. Vereinbarte Verwaltungsgemeinschaft der Stadt Mössingen mit den Gemeinden Bodelshausen und Ofterdingen
  3. Vereinbarte Verwaltungsgemeinschaft der Stadt Rottenburg am Neckar mit den Gemeinden Hirrlingen, Neustetten und Starzach
| width="33%" valign="top" | Gemeinden (Einwohnerzahl am 30.6.2002)
  1. Ammerbuch (11.342 Einwohner)
  2. Bodelshausen (5.843)
  3. Dettenhausen (5.314)
  4. Dußlingen (5.207)
  5. Gomaringen (8.240)
  6. Hirrlingen (2.927)
  7. Kirchentellinsfurt (5.403)
  8. Kusterdingen (8.179)
  9. Nehren (3.706)
  10. Neustetten (3.376)
  11. Ofterdingen (4.290)
  12. Starzach (4.104)
|}

Weblinks


Gemeinden im Landkreis Tübingen:
Ammerbuch | Bodelshausen | Dettenhausen | Dußlingen | Gomaringen | Hirrlingen | Kirchentellinsfurt | Kusterdingen | Mössingen | Nehren | Neustetten | Rottenburg am Neckar | Ofterdingen | Starzach | Tübingen

Stadt- und Landkreise in Baden-Württemberg:
Alb-Donau-Kreis | Baden-Baden | Biberach | Bodenseekreis | Böblingen | Breisgau-Hochschwarzwald | Calw | Emmendingen | Enzkreis | Esslingen | Freiburg im Breisgau | Freudenstadt | Göppingen | Heidelberg | Heidenheim | Heilbronn | Heilbronn | Hohenlohekreis | Karlsruhe | Karlsruhe | Konstanz | Lörrach | Ludwigsburg | Main-Tauber-Kreis | Mannheim | Neckar-Odenwald-Kreis | Ortenaukreis | Ostalbkreis | Pforzheim | Rastatt | Ravensburg | Rems-Murr-Kreis | Reutlingen | Rhein-Neckar-Kreis | Rottweil | Schwarzwald-Baar-Kreis | Schwäbisch Hall | Sigmaringen | Stuttgart | Tuttlingen | Tübingen | Ulm | Waldshut | Zollernalbkreis





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