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Die Larmorfrequenz ist nach dem britischen Physiker Joseph Larmor benannt.
Die Larmorfrequenz hängt von der Stärke des Magnetfeldes B und dem gyromagnetischem Verhältnis γ ab:
Dabei geht in die Berechnung das Magnetfeld ein, welches am Kernort herrscht. Dieses Magnetfeld am Kernort B setzt sich zusammen aus dem externem Magnetfeld Bext und weiteren Magnetfeldern, die z.B. durch die Elektronenhülle oder der chemischen Umgebung erzeugt werden.
In der Chemie wird in Kernspinresonanzmessung diese chemische Verschiebung der Larmorfrequenz gemessen, um eine Stoffidentifikation vorzunehmen.
Beschreibung
Durch Einstrahlen von elektromagnetischer Strahlung mit der Larmorfrequenz werden in den Atomen Niveauübergänge der Spins angeregt, so dass mit variieren der Frequenz ein Absorptionsspektrum entsteht. Die sichtbare Absorptionslinie bei der Larmorfrequenz wird auch Resonanzlinie oder NMR-Linie genannt.Chemische Verschiebung
Befindet sich das Atom in einer chemischen Verbindung, erzeugen die übrigen Atome der Verbindung ein zusätzliches Magnetfeld, welches die Larmorfrequenz charakteristisch verschiebt (was als chemische Verschiebung oder chemical shift bezeichnet wird).Links
Siehe auch
Kernspin-Tomografie, Magnetresonanz