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Von ungleichfarbigen Läufern spricht man, wenn z. B. Weiß einen schwarzfeldrigen Läufer besitzt und Schwarz einen weißfeldrigen Läufer sein Eigen nennt. Im Mittelspiel bieten ungleichfarbige Läufer im Angriff auf den gegnerischen König zusammen mit Dame und / oder Turm ein vorteilhaftes Spiel, weil die Partei praktisch eine Figur im Vorteil ist. Im Endspiel dagegen führen Partien damit oft zu einem Remis.
In der Grundstellung und zu Beginn der Eröffnung unterscheidet man den Damenläufer und den Königsläufer. Der weisse Damenläufer steht zu Spielbeginn auf dem Feld c1, der schwarze spiegelverkehrt auf c8. Der weisse Königsläufer steht zu Spielbeginn auf dem Feld f1, der schwarze spiegelverkehrt auf f8.
Die beiden Damenläufer können sich niemals gegenseitig im Spiel bedrohen oder schlagen, da der weisse Damenläufer sich nur auf schwarzen, der schwarze Damenläufer sich dagegen nur auf weißen Feldern bewegt. Entsprechendes gilt für die beiden Königsläufer.