Laufzeit

Der Begriff Laufzeit wird in der Elektrotechnik und in der Informatik verwendet. = Laufzeit in der Informatik = Unter der Laufzeit (Direktübersetzung aus dem englischen runtime) versteht man in der Informatik die Zeitspanne, in der ein kompiliertes oder interpretiertes Programm im Arbeitsspeicher residiert und ausgeführt wird, d.h. Maschinenbefehle an die CPU gesendet werden. Erst zur Laufzeit zeigen sich Mängel in der Optimierung und Fehler, die mit unvollständiger Initialisierung von Variablen zu tun haben.

Table of contents
1 Lebenzyklus eines Programms zur Laufzeit
2 Kritisch: Laufzeitfehler

Lebenzyklus eines Programms zur Laufzeit

Unix

Windows

DOS

Kritisch: Laufzeitfehler

Im Gegensatz zu den durch Compiler oder Interpreter auffindbaren und behebbaren Syntaxfehlern führen Laufzeitfehler in der Regel zum Absturz eines Programms. Die häufigsten Laufzeitfehler sind die, bei denen das Programm versucht nicht-initialisierte oder geschützte Speicherbereiche zu lesen oder zu beschreiben.

= Laufzeit in der Elektrotechnik = Unter der \Laufzeit versteht man in der Elektrotechnik die Zeit, die zwischen dem Eintritt eines Signals in ein (kausales) System und dem Austritt aus diesem vergeht. Der Begriff des Systems kann ist hierbei sehr weit gefasst. Ein Beispiel ist die so genannte Gatterlaufzeit, also die Zeit, die bei der Verarbeitung von Informationen in einem Logikgatter vergeht. Die Gatterlaufzeit ist heute eine bestimmende Größe für die maximale Leistungsfähigkeit von Rechnersystemen. Aber auch die Zeit, die für die Leitung eines Nervenreizes durch einen Abschnitt einer Nervenbahn benötigt wird, bezeichnet man als Laufzeit.





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