Leba

Leba (polnischer Name Łeba) ist eine im 13. Jahrhundert gegründete Kleinstadt im Norden von Polen an der Mündung des Flusses Leba in der Woiwodschaft Pommern. Leba ist ein beliebter Badeort und das Tor zum Slowinzischen Nationalpark.

Table of contents
1 Geschichte
2 Persönlichkeiten
3 Sehenswürdigkeiten
4 Weblink
5 Politik
6 Geographie
7 Wirtschaft
8 Literatur

Geschichte

Erste Überlieferungen über die Siedlung Lebamünde stammen aus dem Jahr 1282. Damals stand das Dorf noch etwa zwei Kilometer westlich der heutigen Flussmündung. Stadtrechte erhielt Leba im Jahr 1357. Leba entwickelte sich zu einem Fischereihafen und Holzhandelsplatz.

Leba erlitt jahrhundertelang schwere Zerstörungen durch Überschwemmungen. Daneben zählen die nahegelegenen Wanderdünen zu den erbittertsten Feinden der Stadt. 1558 wurde Leba durch vorrückende Dünen bedroht, gleichzeitig drohte eine Überschwemmung. Man entschied, die Stadt an einer neuen Stelle aufzubauen.

Im 18. Jahrhundert wurde auf Befehl des preußischen Königs mit dem Bau eines großen Hafens begonnen. Im Zuge des Hafenbaus wurde ein 34 Meter breiter Kanal zwischen dem Leba-See und der Ostsee gegraben.

Persönlichkeiten

Nach dem ersten Weltkrieg wurde Leba zu einem beliebten Urlaubsort für die deutsche Boheme der zwanziger Jahre. Max Pechstein und weitere Expressionisten waren dem Ort sehr verbunden.

Sehenswürdigkeiten

Leba selbst besitzt nur wenige Sehenswürdigkeiten:

Eine Fülle von architektonischen und natürlichen Attraktionen befinden sich in der Umgebung Lebas. Sehenswert ist der Slowinzische Nationalpark mit den Wanderdünen 8 Kilometer westlich der Stadt.

Weblink





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