Leonding, Oberösterreichische Kleinstadt, angrenzend an Linz
- Fläche: 24,05 Quadratkilometer
- Lage: Im östlichsten Teil des Hausruckviertels, zählt Leonding zum oberösterreichischen Zentralraum. Im Norden grenzt es mit der Donau an Puchenau, im Osten an Linz, im Süden an Traun und im Westen an Pasching und Wilhering.
- Seehöhe: 287 Meter
- Höchster Punkt: ca. 435 Meter (im Stadtteil Rufling)
22 Ortschaften: Aichberg, Alharting, Berg, Bergham, Buchberg, Doppl, Enzenwinkl, Felling, Friesenegg, Gaumberg, Haag, Hart, Holzheim, Imberg, Jetzing, Leonding, Reith, Rufling, St. Isidor, Staudach, Untergaumberg, Zaubertal (Graben)
- Politischer Bezirk: Linz-Land
- Bezirksgericht: Linz-Land
- Postleitzahl: 4060 (4020: Friesenegg und Zaubertal)
- Telefonvorwahl: 0732
- Einwohner: 23.613
- Gebäude: 4.534
- Haushalte: 10.111
- Stadtfarben: Rot-Gelb
- Stadterhebung: 27. Oktober 1975
Geschichte
Vorchristliche Zeit
Ein aus der Zeit 5000 v. Chr. (Jungsteinzeit) stammender Siedlungsplatz mit mit 34 Gruben aus mindestens zwei verschiedenen Phasen mit Linearbandkeramik aus der älteren Jungsteinzeit und Tongefäßen sowie Gefäßscherben aus der mittleren Jungsteinzeit (Paschinger Straße) wurde gefunden. Weiters wurde ein etwa fünftausend Jahre altes Körpergrab (Leondine) aus der mittleren Jungsteinzeit mit vier schönen Tongefäßen und anderen Beigaben entdeckt.
Streufunde (Altfunde) aus dem Bereich mehrerer Leondinger Altortschaften, viele davon auf Anhöhen und im Kürnberger Wald werden auf die Jungsteinzeit datiert.
Verschiedene Funde aus der Bronzezeit in mehreren Leondinger Altortschaften, besonders ergiebig in Berg, Alharting und Gaumberg, sowie in der "Reingrub" im Kürnberger Wald (Hügelgräberfeld); Ein Depotfund wurde im Dörnbacher Wald gemacht, es gibt außerdem Hinweise auf eine teilweise Besiedelung des Kürnberges.
Reste einer Frühsiedlung im Ortszentrum von Leonding (spätbronzezeitliche / frühhallstattzeitliche Fundkeramik) die sich auf 1300 bis 800 v. Chr datieren lässt.