Leben
Studium an der Sorbonne, Paris, 1944 Promotion an der Columbia University,
1951-68 Prof. an der Brandeis University, seither State Univ. of New
York; 1974-75 Präsident der American Sociological Association.
Coser wendet sich gegen Harmonie- und Gleichgewichtsmodelle, welche er
für unangemessen hält, und sucht mit seinem Konzept heutige politische
und soziale Probleme zu erfassen. Sein theoretischer Ansatz der
Konflikt-Forschung ist auch im Hinblick auf seine Eignung für
empirische Analysen konstruiert. Er betont den Nutzen von Konflikten
für die Gesellschaftsordnung und für viele soziale Situationen.
Soziale Konflikte sind ihm Bedingung für den sozialen Wandel.
Werke (Auswahl)
"Theorie sozialer Konflikte" 1965
"Sociological Theory" 1964
"Men of ideas" 1965
"Political Sociology" 1967
"Continuities in the Study of Social Conflict" 1967
"Masters of Sociological Thought" 1970
"Greedy Institutions" 1974
"The Idea of Social Structure, Papers in Order of R. K. Merton" 1975
"The Uses of Controversy in Sociology" 1976
"Refugee Scholars in America" 1984
"Conflict and Consensus" 1984