Lichtstärke

Der Lichtstärke I (Einheit: Candela bzw. cd) ist die photometrische Entsprechung zur Strahlungsstärke I(λ) (Einheit: Watt·Steradiant-1 bzw. W·sr-1) der Radiometrie. Sie ist der Quotient aus dem in eine bestimmte Richtung ausgestrahlten Lichtstrom φ und dem durchstrahlten Raumwinkel ω.

In der Fotografie bezeichnet man als Lichtstärke eines Objektivs das Verhältnis der größten wirksamen Blendenöffnung zur Brennweite. Sie wird stets mit einer Verhältniszahl ausgedrückt.

Lichtstärke = größte wirksame Öffnung : Brennweite

Handelsübliche Normalobjektive (50 mm, KB) erreichen Lichtstärken bis 1 : 1 (z.B. Canon EF 1:1,0/50 L USM). Tele- und Weitwinkelobjektive weisen meist eine deutlich geringere Lichstärke auf (1:2, 1:2,8, 1:4 etc.). Hohe Lichtstärke ist nicht identisch mit hoher optischer Güte.

Hochlichstarke Objektive weisen einige Vorteile auf:

Nachteile hochlichtstarker Objektive sind: Das lichtstärkste Objektiv wurde von Carl Zeiss, Oberkochen, entwickelt. Mit dem Planar 1:0,7, Brennweite 50 mm, konnten Filmaufnahmen von bewegten Szenen bei Kerzenlicht gedreht werden, so etwa in Barry Lyndon von Stanley Kubrick (Quelle: Guinness Buch der Rekorde 1997, Rubrik Die Kunst: Fotografie. Hamburg: 1996).

Weitere hochlichstarke Objektive sind beispielsweise das Canon 1:1,0 50mm und das Leica M, 1:1,0 50mm.



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