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In der Mathematik bezeichnet der Limes oder Grenzwert, eine Größe, die durch eine spezielle Vorschrift, die Grenzwertbildung, definiert ist. Diese Vorschrift kann unterschiedlich formuliert sein; oft handelt es sich um eine Folge von Schritten, die Approximationen des Grenzwertes darstellen. Dabei kann es vorkommen, dass keiner dieser Approximationsschritte den Grenzwert selber erreicht. Stattdessen nähern sich die Einzelwerte immer mehr an den Grenzwert an.
Die Notation für den Grenzwert einer Funktion f(x), wenn x gegen den Wert a strebt, lautet folgendermaßen:
| Table of contents |
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2 Limes einer Folge 3 Verallgemeinerung |
Wenn man bei der Funktion y = f(x) = 1/x den x-Wert immer größer werden lässt, dann strebt y immer weiter gegen Null.
Eine reelle Zahl a ist der Limes einer Folge (an) reeller Zahlen, falls der Abstand zwischen "schließlich allen" Folgegliedern und a beliebig klein wird.
Das wird folgendermaßen formalisiert:
Gegeben sei eine reelle Zahl . Der Abstand zwischen
"schließlich allen" Folgengliedern und a ist kleiner als , falls es eine natürliche Zahl N gibt derart, dass alle Folgenglieder jenseits des Indexes N (also aN+1, aN+2, ...) erfüllen. Wenn es nun für jedes beliebige (noch so kleine) einen Index N gibt derart, dass für alle n>N gilt, dann heißt die Folge (an) konvergent und zwar gegen den Grenzwert a. Kurz:
Der Abstand zwischen den Folgengliedern und dem Grenzwert wurde
als Betrag der Differenz angegeben. Sind die Folgenglieder keine reelle Zahlen,
sondern z.B. Punkte in einem dreidimensionalen Raum, so wird der Betrag der
Differenz durch eine Norm der Differenz oder noch allgemeiner durch eine Metrik ersetzt. Der Rest der Definition überträgt sich reibungslos. Siehe Konvergenz.
Beispiel
Die beiden folgenden Beispielen unterscheiden, ob der Grenzwert von oben oder von unten gebildet wird:
Limes einer Folge
Man beachte, dass der Index N von abhängen darf.
Um also z. B. zu beweisen, dass die Folge (1/n) gegen 0 konvergiert, wählt man zu vorgegebenem als N z. B. die kleinste natürliche Zahl, die größer als 1/ ist. Dann gilt nämlich für alle n>N:
Die erste Ungleichung folgt dabei aus n>N (bei Kehrwertbildung dreht sich in Ungleichungen das Relationszeichen um), die zweite aus .Beispiele
Verallgemeinerung