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Im Unterschied zur Punktförmigen Zugbeeinflussung ermöglicht die LZB eine kontinuierliche Überwachung von Geschwindigkeit und Bremsverhalten. Dies ist notwendig, da Züge, die schneller als 160 km/h fahren, nicht mehr innerhalb des Regelbremswegs von 1.000 m zum Stehen gebracht werden können. Die LZB zeigt dem Lokführer die Stellung des nächsten Signals bzw. den nächsten Geschwindigkeitswechsel bis zu 10 km (bei manchen Bauarten auch mehr) im Voraus an. In Verbindung mit der Automatischen Fahr-Bremssteuerung AFB ist auf diese Weise sogar eine halbautomatische Steuerung des Zuges möglich. Die Rolle des Lokführers beschränkt sich dann im wesentlichen auf die eines Beobachters.
Die fahrzeugseitige Ausrüstung für den LZB-Betrieb besteht in Deutschland aus folgenden Komponenten:
Der Austausch von Informationen zwischen Zentralrechner und Zug erfolgt über elektromagnetische Kopplung zwischen dem Linienleiter und den Fahrzeugantennen.
Aus den vom Zug mitgeteilten Kenndaten, dem Streckenprofil und dem momentanen Zustand der Strecke (Weichen-/Signalstellungen) errechnet der Zentralrechner für jeden Zug in seinem Bereich individuelle Informationen über Höchstgeschwindigkeit, Bremskurven für die Bremswirkgruppe, Länge der freien Strecke, Zielgeschwindigkeit sowie weiterer Informationen für den Lokführer und sendet sie über den Linienleiter an den Zug.