Liste der Erzbischöfe von Salzburg

Der Erzbischof von Salzburg führt die Titel Da die Salzburger Erzbischöfe bis 1803 auch Fürsten innerhalb des Heiligen Römischen Reiches waren, führten sie als solche den Titel Fürsterzbischof

Als "geborene Legaten" konnten die Salzburger Erzbischöfe schon seit dem 10. Jahrhundert in ihrer Kirchenprovinz in dringenden Fällen anstelle des Papstes Entscheidungen treffen, auch den Kirchenbann verhängen lösen. Bis zum Konkordat von 1934 hatten sie - seit dem Jahr 1072 - das Recht die Bischöfe in den "Eigenbistümern" Chiemsee, Seckau, Gurk und Lavant selbst, d.h. ohne päpstliche Zustimmung, zu ernennen. Noch beim Ersten Vatikanischen Konzil begrüßte 1869 Papst Pius IX den Salzburger Erzbischof Maximilian von Tarnóczy mit den geflügelten Worten "Seht, da kommt der halbe Papst, der selbst Bischöfe machen kann".

Die Salzburger Erzbischöfe dürfen - als äußeres Zeichen ihrer Stellung als päpstliche Legaten - seit 1854 an der Römischen Kurie Purpurgewänder tragen, die sonst den Kardinälen vorbehalten sind.

Das Salzburger Domkapitel genießt das Sonderrecht, den zukünftigen Erzbischof aus einem Dreiervorschlag des Papstes auswählen zu können.

Die Salzburger Erzbischöfe

siehe auch: Salzburger Dom




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